Heute ist der 16.07.2026, und während wir hier in Straubing-Bogen sitzen, gibt es Neuigkeiten, die uns alle betreffen – den Netzausbau in Niederbayern. Die Bayernwerk Netz GmbH hat sich für 2026 einiges vorgenommen. Mit einem Investitionsvolumen von 399 Millionen Euro, was einem Anstieg von 25% im Vergleich zum Vorjahr entspricht, wird kräftig in die Infrastruktur investiert. Ein wirklich ambitioniertes Vorhaben, das nicht nur die Sicherheit und Stabilität unseres Energiesystems im Blick hat, sondern auch die Resilienz gegenüber zukünftigen Herausforderungen. Schließlich wird die erneuerbare Erzeugungsleistung bis 2045 voraussichtlich dreimal so hoch sein, während der Stromverbrauch sich möglicherweise sogar verdoppelt. Das ist ein gewaltiger Sprung!

In verschiedenen Regionen Niederbayerns werden Maßnahmen zur Netzmodernisierung und -erweiterung vorgestellt. Im Kundencenter Altdorf etwa wird das Stromnetz zwischen Sünching und Geiselhöring ausgebaut. Auf 2,5 Kilometern werden 20-Kilovolt-Mittelspannungskabel verlegt – ein Projekt mit einem Budget von 2,4 Millionen Euro, das im November 2026 abgeschlossen sein soll. Das klingt nach einer Menge Kabel und viel Arbeit, die da auf die Bauarbeiter zukommt!

Der Fortschritt in Eggenfelden und Regen

Im Kundencenter Eggenfelden stehen ebenfalls spannende Projekte an. Hier wird das Stromnetz in Burghausen modernisiert, bestehende Kabel auf 7 Kilometern ausgetauscht – mit einem Budget von 2,5 Millionen Euro. Fertigstellung? Im Dezember 2026. Aber das ist noch nicht alles: In Reisbach wird das Mittelspannungsnetz ausgebaut, und 7,9 Kilometer Erdkabel werden verlegt – dafür sind 1,3 Millionen Euro eingeplant, mit Fertigstellung im Herbst 2028. Das sind enorme Dimensionen, die hier angepackt werden!

In Regen wird die Netzkapazität in Teisnach erhöht. 3,4 Kilometer 20-Kilovolt-Erdkabel werden hier verlegt, ein Budget von 1 Million Euro ist vorgesehen, mit Baustart im August 2026. Und das Netz wird auch in Waldkirchen verstärkt, wo eine 5,9 Kilometer lange Erdkabeltrasse neu gebaut wird – das Projekt kostet 800.000 Euro. Es ist beeindruckend, wie viel Geld und Mühe in die Hand genommen wird, um unser Stromnetz fit für die Zukunft zu machen.

Der große Umstieg zu Hochspannungsprojekten

Doch die Bayernwerk Netz GmbH hört hier nicht auf. Auch im Bereich der Hochspannungsprojekte gibt es große Vorhaben. Der Ausbau des 110-kV-Verteilnetzes wird bis Herbst 2026 vorangetrieben. Das Umspannwerk Rottenburg Süd wird aufgerüstet, und das erste verfahrensfreie Umspannwerk in Irlbach soll im Mai 2026 provisorisch in Betrieb genommen werden. Der Ersatzneubau des Umspannwerks in Regen ist für 2028 geplant. Das sind alles Schritte, die für die Versorgungssicherheit in unserer Region von zentraler Bedeutung sind.

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Übrigens, die Versorgungssicherheit liegt derzeit über 99%! Das ist doch eine Zahl, die uns alle beruhigen sollte. Die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr, dem THW und den Freiwilligen Feuerwehren zeigt zudem, dass man auch für Krisensituationen gewappnet ist. Man kann nie vorsichtig genug sein – gerade in Zeiten, in denen das Energiesystem immer komplexer wird.

Die Herausforderungen der erneuerbaren Energien

Die wachsenden Anteile erneuerbarer Energien bringen natürlich Herausforderungen mit sich. Während konventionelle Kraftwerke früher in der Nähe von Verbrauchern gebaut wurden, sind die Zeiten jetzt andere. Windenergie wird hauptsächlich in Norddeutschland erzeugt, während die industriellen Großverbraucher im Süden sitzen. Die geographische Trennung von Erzeugung und Verbrauch erfordert einen Ausbau des Übertragungsnetzes, das für große Leistungstransite über weite Distanzen geeignet ist. Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen (HGÜ) werden hier eine zentrale Rolle spielen, da sie Übertragungsverluste minimieren und hohe Leistungen über große Entfernungen transportieren können.

Die bestehenden Verteilnetze stehen ebenfalls unter Druck. Immer mehr kleinere erneuerbare Energieanlagen speisen Strom ein, was eine Anpassung der Infrastruktur erforderlich macht. Das aktuelle Bestandsnetz ist oft nicht auf diese Situation ausgelegt. Leistungsspitzen durch hohe Einspeisungen aus PV- und Windenergieanlagen sowie durch den Anstieg von Wärmepumpen und Elektromobilität sind keine Seltenheit mehr. Hier braucht es intelligente Lösungen wie Lastmanagement und den Einsatz von Stromspeichern, um diese Spitzen abzufangen.

Man sieht also, dass der Netzausbau nicht nur eine technische Herausforderung ist, sondern auch eine gesellschaftliche. Es gilt, die Balance zwischen Erzeugung, Verbrauch und Speichern zu finden. Und während wir uns auf diese Veränderungen einstellen, bleibt eines klar: Wir sind mitten in einem aufregenden Wandel, der uns alle betrifft und der auch nicht ohne Herausforderungen auskommen wird. Aber hey, wer hat gesagt, dass es einfach sein soll? Es bleibt spannend!

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