In Starnberg gibt es Grund zum Feiern! Vlad Baron, ein 17-jähriger Schüler der Isar-Loisach-Realschule in Wolfratshausen, hat den Landesentscheid von Bayern im Diercke-Wissen-Geografiewettbewerb gewonnen. Ein großer Erfolg, der für Vlad nicht nur eine Trophäe, sondern auch die Möglichkeit eröffnet, am Freitag, den 5. Juni, im Bundesfinale in Braunschweig gegen 16 andere Finalisten anzutreten. Dabei wird sich zeigen, wer das geografische Wissen am besten im Griff hat!
Der Wettbewerb, der seit 2000 jährlich vom Westermann-Bildungsverlag in Zusammenarbeit mit dem Verband deutscher Schulgeografie veranstaltet wird, zieht in diesem Jahr über 300.000 Schülerinnen und Schüler an – ein beeindruckendes Feld, von dem allein 100.000 aus Bayern stammen. Die Fragen sind alles andere als einfach und decken die Kategorien Deutschland, Europa und die Welt ab. Vlad hat sich intensiv vorbereitet, indem er Atlanten durchblätterte und geografische Informationen einprägte, was sich offensichtlich ausgezahlt hat. Im Vorjahr belegte er immerhin den zweiten Platz auf Landesebene – eine tolle Leistung!
Ein Blick hinter die Kulissen
Vlad ist nicht nur ein Naturtalent in Geografie, er hat auch Unterstützung von seinem Geografie-Lehrer Marius Neumeier erhalten. Diese Kombination aus Eigenmotivation und fachlicher Begleitung scheint das perfekte Rezept für seinen Erfolg zu sein. Interessanterweise ist Vals Interesse an Geografie schon seit seiner Kindheit gewachsen. Er schaut gerne Dokumentationen, die ihm helfen, die Welt in ihrer Vielfalt zu begreifen.
Obwohl die Geografie sein Herz erobert hat, plant Vlad, Automobildesigner zu werden. Eine spannende Wendung, die zeigt, dass man seine Leidenschaften auch in unterschiedlichen Bereichen ausleben kann. Das Finale wird übrigens live auf YouTube übertragen – wer also nicht mittendrin sein kann, hat die Möglichkeit, zumindest online mitzufiebern!
Über den Wettbewerb hinaus
Für all jene, die sich auch für Wettbewerbe interessieren, gibt es noch zahlreiche andere Möglichkeiten, sich zu engagieren. EcoView, ein internationaler Wettbewerb für SchülerInnen, widmet sich beispielsweise dem Thema Umwelt und Fernerkundung. Hier können die TeilnehmerInnen ein kurzes Forschungsprojekt auf Basis von öffentlich zugänglichen Satellitenbildern vorbereiten und ihre Ergebnisse in einem Video präsentieren. Ein spannender Ansatz, um mit innovativen Technologien und Umweltfragen zu jonglieren!
Die Teilnahme an EcoView ist kostenlos und erfolgt vollständig online. Die SchülerInnen müssen sich bis zum 31. Oktober registrieren und wählen ein Thema zur Forschung von Umweltproblemen mit Satellitendaten. Die Finalisten präsentieren ihre Projekte dann online via Zoom – eine tolle Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln.
Vlad Baron wird mit Sicherheit eine spannende Zeit in Braunschweig haben. Wer weiß, vielleicht wird er ja auch für die nächste Generation von Geografie-Enthusiasten zum Vorbild. Wir drücken ihm auf jeden Fall die Daumen und hoffen auf spannende Ergebnisse im Bundesfinale!