In Schwabach wird nicht einfach nur Bier getrunken – hier wird auch an die Zukunft gedacht! Die Stadt hat eine ganz besondere Aktion ins Leben gerufen, um die Bürger für Nachhaltigkeit zu sensibilisieren. Und zwar in einem Dialekt, der so fränkisch klingt, dass man fast das Bier im Mund schmecken kann! Ja, richtig gehört: Bierdeckel, die bei Festivitäten verteilt werden, tragen Botschaften zu den globalen Nachhaltigkeitszielen – und das in einem Dialekt, der die Herzen der Schwabacher höher schlagen lässt. Ein echter Brüller!

Die ersten Deckel wurden bei der Kinderkirchweih vorgestellt und ziehen seither die Aufmerksamkeit auf sich. Jeder dieser kleinen Botschafter hat ein Schwabach-Motiv und einen Spruch, der auf ein von fünf der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (SDG) verweist. Zum Beispiel: „Schwouba drembld! Dou lebm aa alde Sachn widder auf!“ – was für nachhaltigen Konsum und Produktion steht. Der Fokus auf lokale Aspekte macht die Kampagne besonders spannend. Bei der Kinderkirchweih konnten die Besucher die Bierdeckel kostenlos am Getränkeausschank der Brauerei Herrnbräu und in verschiedenen Gastronomiebetrieben abstauben. Ein Hoch auf die Nachhaltigkeit und ein Hoch auf die fränkische Mundart!

Ein nachhaltiger Blick ins Bier-Glas

Die Themen der Bierdeckel sind vielfältig: Bienenschutz, Armutsbekämpfung, nachhaltiger Konsum, Vielfalt in der Stadtgesellschaft und ein lebenswertes Stadtumfeld. Der kreative Kopf hinter den Designs, Maximilian Göppner von designspezi, hat mit der Nachhaltigkeitsbeauftragten Anna Spaulding zusammengearbeitet, um diese Botschaften auf die Deckel zu bringen. Und der Kabarettist Sven Bach hat sich um die fränkischen Sprüche gekümmert – das kann nur gut werden!

Die Auflage der Deckel ist auf 5000 Stück limitiert, Nachbestellungen sind nur nach Bedarf möglich. Doch das ist nicht alles! Bei großem Interesse könnten sogar neue Illustrationen und Sprüche für die restlichen zwölf SDGs hinzukommen. Da wird’s spannend! So viel Kreativität auf einem kleinen Stück Pappe – das hat nicht nur Schmunzeln, sondern auch Nachdenken im Fokus. Und das in einer Region, wo die Bedeutung der globalen Nachhaltigkeitsziele oft noch unbekannt ist.

Ein Blick über den Tellerrand

Ähnlich wie in Schwabach hat auch die Stadt Ulm eine tolle Idee umgesetzt. Dort wurden ebenfalls Bierdeckel kreiert, die die 17 Nachhaltigkeitsziele in schwäbischer Mundart verbinden. Diese Deckel bringen die Menschen zum Lachen und regen gleichzeitig zum Nachdenken und Diskutieren an. Auf der Rückseite sind die Symbole der Ziele abgebildet, während die Vorderseite mit kurzen Erklärungen aufwartet. Die Idee dahinter – das Projekt #17Ziele von Engagement Global – zeigt, wie wichtig es ist, solche Themen lokal und verständlich zu kommunizieren.

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Die Agenda 2030, die 2015 von den Vereinten Nationen beschlossen wurde, ist ein ehrgeiziger Maßnahmenplan für nachhaltige Entwicklung. Die Umsetzung auf kommunaler Ebene erfordert jedoch ein starkes Nachhaltigkeits- und Transformationsmanagement. Das Deutsche Institut für Normung (Difu) arbeitet aktiv an der Entwicklung von Instrumenten, die es Kommunen ermöglichen, die SDGs zu monitoren und umzusetzen. Dabei fließen wertvolle Erkenntnisse in den Voluntary National Review ein, der den Stand der Umsetzung in Deutschland reflektiert.

Wer mehr über die Nachhaltigkeitsziele erfahren möchte, kann sich auf der Website www.17ziele.de informieren. Und für alle, die Fragen zu den Schwabacher Bierdeckeln haben oder Ideen für weitere Motive und Sprüche beisteuern möchten, ist Anna Spaulding der richtige Ansprechpartner. Sie ist unter der E-Mail anna.spaulding@schwabach.de oder telefonisch unter (09122) 860-425 erreichbar. Hier wird mit Herz und Verstand an einer nachhaltigen Zukunft gearbeitet – und das auf eine Art, die einfach Spaß macht!