Heute ist der 29.05.2026 und die Welt der Börse hat mal wieder eine spannende Wendung genommen! T1 Energy, ein Unternehmen, das in der Solarbranche aktiv ist, hat just einen gewaltigen Kurssprung hingelegt. Die Aktie schoss nach oben, nachdem die Vorwürfe von Shortsellern widerlegt wurden. Im Mai haben wir einen rasanten Anstieg von 120 % erlebt! Da fragt man sich: Was zur Hölle ist hier los?
Im Zentrum des Geschehens steht ein Konflikt zwischen Leerverkäufern und Analysten. Fuzzy Panda Research, ein Short-Seller, hat T1 Energy heftig kritisiert und behauptet, das Unternehmen habe gegen Auflagen für „Foreign Entities of Concern“ verstoßen. Besonders pikant ist der Vorwurf, dass es eine Schein-Übertragung von geistigem Eigentum an die Tochterfirma Evervolt in Singapur gegeben haben soll. Außerdem sollen 41,4 Millionen Dollar an Steuergutschriften unrechtmäßig gesichert worden sein. Analyst Philip Shen von Roth Capital hat diesen Vorwürfen jedoch vehement widersprochen. Er meint, Fuzzy Panda habe die Leitlinien des US-Finanzministeriums und der IRS missverstanden. Das klingt ja fast schon nach einem Krimi!
T1 Energy im Aufwind
Roth Capital bleibt optimistisch und bekräftigt das „Buy“-Rating mit einem Kursziel von 10,00 Dollar. Und das ist noch nicht alles! T1 Energy hat im ersten Quartal 2026 Rekordzahlen vermeldet: Ein bereinigtes EBITDA von 9,1 Millionen Dollar und ein Nettogewinn von 3,9 Millionen Dollar. Das sind Zahlen, die ins Auge springen! Wie kommt’s? Höhere Produktion im Werk G1 in Dallas und der Wechsel zu Festmargen- und Cost-Plus-Verträgen haben offenbar Früchte getragen. Auch der Liefervertrag mit Hemlock Semiconductor für US-Polysilizium ist ein klarer Beweis für den Umbau zu einer heimischen Solarlieferkette.
Nach einem anfänglichen Rücksetzer hat sich die Aktie Ende Mai um 26 bis 28 % erholt, was die Short-Quote von über 27 % des Streubesitzes in den Fokus rückt. Diese schnelle Kurserholung könnte die Leerverkäufer dazu gezwungen haben, ihre Positionen zu decken – man spricht hier von einer Short-Squeeze-Dynamik. Aktuell schloss die Aktie bei 9,25 Euro, nur 2 % unter dem 52-Wochen-Hoch von 9,45 Euro. Der gleitende Durchschnitt sieht ebenfalls vielversprechend aus, mit einem 50-Tage-Schnitt bei 5,23 Euro und einem 200-Tage-Schnitt bei 5,02 Euro. Der RSI von 56 deutet darauf hin, dass noch etwas Spielraum nach oben vorhanden ist.
Die Zukunft bleibt ungewiss
Doch wie es so oft im Leben ist, bleibt die Zukunft ungewiss. Ob diese technische Gegenbewegung von Dauer ist oder ob Fuzzy Panda weitere Details veröffentlicht, bleibt abzuwarten. Die 30-Tage-Volatilität von 143 % zeigt, dass hier starke Schwankungen an der Tagesordnung sind. Die Anleger sind also auf der Hut – oder vielleicht doch schon auf dem Sprung, um von den nächsten Entwicklungen zu profitieren?
Bleibt also spannend, wie sich T1 Energy in den kommenden Wochen und Monaten schlagen wird. Für jetzt bleibt festzuhalten, dass das Unternehmen die Wogen vorerst geglättet hat und die Herzen der Investoren höher schlagen lässt. Und wer weiß, vielleicht wird aus dem Sturm in einer Teetasse bald ein gewaltiger Orkan für die gesamte Solarbranche!