Roth sprudelt vor Innovation: Kostenlose Trinkbrunnen als Teil der Klimastrategie
Roth, ein Ort, der viel zu bieten hat, hat kürzlich einen großen Schritt in Richtung nachhaltiger Stadtentwicklung gemacht. Am Rother Marktplatz sprudelt nun der erste öffentliche Trinkbrunnen, eine Maßnahme, die vom Stadtrat Ende Januar beschlossen wurde. Die Stadtwerke Roth haben die Beprobung des Wassers vorgenommen und die einwandfreie Trinkwasserqualität bestätigt. Das ist schon mal ein Grund zur Freude! In den Sommermonaten steht dieser Brunnen kostenlos für die Bürger und Gäste zur Verfügung. Wie erfrischend!
Doch das ist nicht nur ein kleiner Gimmick, sondern Teil einer durchdachten Strategie, die auf die veränderten klimatischen Bedingungen reagiert. Bürgermeister Andreas Buckreus hebt die Bedeutung des Zugangs zu kostenlosem Trinkwasser hervor. Die Maßnahme soll nicht nur den Gesundheitsschutz fördern, sondern auch die Aufenthaltsqualität während heißer und trockener Sommer erhöhen. Ein weiterer Brunnen wird am Dorfkessel in Eckersmühlen installiert, was die Infrastruktur zur Trinkwasserversorgung in Roth erheblich verbessert. Schließlich sollen die Trinkbrunnen Teil einer umfassenderen Klimaanpassungsstrategie werden.
Klimaanpassung und Stadtentwicklung
Die Stadt Roth hat sich nicht nur auf die neuen Trinkbrunnen beschränkt. Sie plant auch ein Baugebiet Westring-West, das nach dem Schwammstadt-Prinzip entwickelt wird. Das ist ein Konzept, das darauf abzielt, Niederschlagswasser vor Ort zu speichern und nutzbar zu machen. Ein smarter Ansatz, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen! Das Refill-Programm, das die Stadt ins Leben gerufen hat, ermöglicht es, Trinkflaschen kostenlos aufzufüllen und trägt zur Vermeidung von Einwegplastik bei. Das ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch praktisch.
Und das ist noch nicht alles! Auf bundesweiter Ebene hat die Bundesregierung die Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) ins Leben gerufen. Diese Strategie dient als politischer Rahmen für die Anpassung an die klimatischen Herausforderungen, die uns alle betreffen. Der dritte Monitoringbericht 2023 zur DAS zeigt auf, welche Maßnahmen bereits ergriffen wurden und wo noch Handlungsbedarf besteht. Besonders in urbanen Gebieten gibt es viel zu tun – die Forschungsarbeit zu Überflutungs- und Hitzevorsorge bietet wertvolle Strategien für das Regenwassermanagement. Es ist gut, dass auch Roth Teil dieser Diskussion ist.
Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft (DWA) fordert einen aktiven Wandel im Umgang mit Wasser, und das ist genau das, was Roth umsetzt. Die neue Infrastruktur, zu der auch die Trinkbrunnen gehören, ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Die Klimawirkungs- und Risikoanalyse von 2021 hat zudem 102 Klimawirkungen und 13 Handlungsfelder untersucht, was zeigt, dass der Handlungsbedarf enorm ist. Roth ist auf einem spannenden Weg zur zukunftsfähigen Stadtentwicklung, und es bleibt abzuwarten, welche weiteren Maßnahmen noch in Planung sind.
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