Ein ganz besonderer Tag in Duisburg! Die NRW School of Governance an der Universität Duisburg-Essen feiert ihr 20-jähriges Bestehen. Ein Grund zum Feiern, nicht nur für die Institution selbst, sondern für das gesamte politische Leben in Nordrhein-Westfalen. Ministerpräsident Hendrik Wüst hob bei einem Festakt auf dem Duisburger Campus die zentrale Rolle der Schule für die politische Landschaft hervor. Zwei Jahrzehnte voller praxisorientierter Forschung und Lehre sind kein Pappenstiel!

Die NRW School of Governance, gegründet von Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, hat sich zum Ziel gesetzt, eine Verbindung zwischen Politikwissenschaft und politischer Praxis zu schaffen. Hunderte von Absolventen haben im Masterstudiengang „Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung“ nicht nur akademisches Wissen, sondern auch praktische Kompetenzen erworben. Wer könnte besser die Herausforderungen des Politikbetriebs und der demokratischen Governance diskutieren als diese und jene Lehrenden und Studierenden, die zusammen mit prominenten Politikern auf dem Campus zusammenkamen?

Fachwissen trifft auf politische Realität

Die Mission der NRW School of Governance ist klar: Demokratie gestalten und fördern! Prof. Dr. Susanne Pickel, Mitglied des Direktoriums, sprach über die Bedeutung dieser Institution für eine starke Demokratie. Ein Panel mit dem Titel „Zwischen Wissenschaft und Praxis: Politikmanagement für eine starke Demokratie“ bot den Raum, um über politische Kommunikation und Governance zu diskutieren. Die Studierenden lernen hier nicht nur, wie man Entscheidungen trifft, sondern auch, wie man diese im europäischen Mehrebenensystem erfolgreich umsetzt. Kompetenzen wie Gestaltungswissen, Komplexitäts- und Kontextkompetenz werden vermittelt – alles, was ein Transformationspionier braucht!

Die Inhalte des Masterstudiengangs sind wirklich beeindruckend. Entscheidungsanalyse, Transformationsmanagement, Verhandlungsführung und sogar die Analyse von politischen Entscheidungen unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Vielfalt. Man kann sagen, dass die Studierenden bestens gerüstet sind für die Herausforderungen, die in der Politik, in Verbänden oder Unternehmen auf sie warten.

Ein Blick über den Tellerrand

Apropos Herausforderungen! Die Entwicklungen auf globaler Ebene machen die Themen, die an der NRW School of Governance behandelt werden, nur umso relevanter. Der Masterstudiengang Demokratie und Governance an der Universität Gießen beispielsweise diskutiert die Erosionsprozesse in etablierten Demokratien und die Notwendigkeit neuer Formen der Kooperation. Hier wird klar, dass die Demokratie nicht nur ein nationales Thema ist, sondern auch durch internationale Strukturen und unterschiedliche Akteure beeinflusst wird. Der Arabische Frühling oder die Transformation osteuropäischer Länder sind nur einige Beispiele, die zeigen, wie dynamisch die politische Landschaft ist.

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In einer Welt, in der neue Protestbewegungen und globale Herausforderungen wie Klimawandel oder Internetkriminalität ständig präsent sind, ist der Austausch von Ideen und Strategien unerlässlich. Die NRW School of Governance hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Herausforderungen anzugehen und ihre Studierenden auf die Zukunft vorzubereiten.

Mit rund 40.000 Studierenden aus 130 Nationen und mehr als 240 angebotenen Studiengängen ist die Universität Duisburg-Essen ein wahrhaft internationaler Ort des Wissens. Im Times Higher Education Ranking 2020 belegte die Universität den 194. Platz weltweit. Das ist nicht nur eine Zahl, sondern ein Zeichen für die hohe Qualität der Bildung, die hier vermittelt wird.

Ja, die NRW School of Governance hat sich in 20 Jahren einen festen Platz im politischen und akademischen Leben Nordrhein-Westfalens erarbeitet. Und mit jedem Jahr werden die Absolventen mehr und mehr zu wichtigen Akteuren in der Gestaltung unserer Demokratie. Man kann nur gespannt sein, was die nächsten zwei Jahrzehnte bringen werden!

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