In der charmanten Stadt Rosenheim ist am 22. März 2023 ein neues Kapitel in der kommunalen Politik aufgeschlagen worden. Abuzar Erdogan, ein 32-jähriger Sohn kurdisch-alevitischer Eltern, hat sich mit seiner Wahl zum Oberbürgermeister gegen den langjährigen CSU-Amtsinhaber Andreas März durchgesetzt. Bei der entscheidenden Stichwahl errang Erdogan beeindruckende 53,4 Prozent der Stimmen. Damit ist er der erste Sozialdemokrat in diesem Amt seit 1961 – und das hat schon etwas Historisches an sich!

Geboren und aufgewachsen in Rosenheim, kennt Erdogan die Stadt wie seine Westentasche. Mit einer soliden Wirtschaftskompetenz im Gepäck setzt er sich leidenschaftlich für bezahlbaren Wohnraum und die Stärkung örtlicher Unternehmen ein. Zuvor hat er bereits mit 20 Jahren den Sprung in den Rosenheimer Stadtrat gewagt, übernahm 2020 den SPD-Fraktionsvorsitz und wurde 2023 Chef des örtlichen SPD-Ortsvereins. Ein echter Macher, könnte man sagen!

Ein Aufstieg mit Herz

Sein politisches Engagement ist bemerkenswert. Obwohl er zweimal für den Bundestag kandidierte, blieb der große Wurf aus. Doch das hielt ihn nicht davon ab, den Puls der Stadt zu spüren – im Wahlkampf bemerkte er eine Wechselstimmung, die ihm den entscheidenden Vorteil verschaffte. Dabei betont er stets die Bedeutung seines unterstützenden Teams. Die Menschen in Rosenheim kennen ihn und seine Herkunft spielt in der politischen Wahrnehmung keine Rolle. Und das ist doch irgendwie erfrischend. Man könnte fast meinen, dass das echte Verbindungen schafft.

Erdogan trat mit 15 Jahren in die SPD ein, auch wenn er die aktuelle Ausrichtung der Partei nicht ganz uneingeschränkt unterstützt. Dennoch sieht er die dringende Notwendigkeit, soziale Fragen wie bezahlbares Wohnen in den Mittelpunkt seiner Amtszeit zu stellen. Der Plan ist klar: Als Oberbürgermeister möchte er sich voll und ganz auf die Belange Rosenheims konzentrieren und sich nicht in höhere politische Ämter drängeln. Ein echter Stadtverwalter, der sich als Vermittler im Stadtrat versteht und Kompromisse anstrebt, denn die SPD hat nur ein Fünftel der Mandate. Das ist ein Balanceakt, der Fingerspitzengefühl erfordert.

Ein Mann mit Tradition

Und während er sich im politischen Parkett bewegt, bleibt er seinen Wurzeln treu. Bis zu den Vorstandsneuwahlen im nächsten Jahr bleibt er ehrenamtliches Vorstandsmitglied des Sportbundes DJK Rosenheim. Zudem hat er eine besondere Verbindung zum Rosenheimer Trachtenverein, wo er das Schuhplatteln erlernte. Das ist nicht nur ein hübsches Hobby – das Schuhplatteln ist ein Stück Heimat, ein Gefühl von Gemeinschaft und Tradition, das in Bayern tief verwurzelt ist.

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Die Kommunalwahlen, die es in Deutschland seit jeher gibt, sind ein wichtiges Fundament der politischen Kultur. Diese Wahlen sind nicht nur für die Kommunen, sondern auch für die gesamte Demokratie von großer Bedeutung. Das Grundgesetz schreibt vor, dass alle Bürger die Möglichkeit haben sollten, sich an der politischen Willensbildung zu beteiligen. Bei den letzten Kommunalwahlen in Rosenheim war die Wahlbeteiligung mit 45,4 Prozent zwar nicht überragend, aber das Interesse an kommunalen Themen wächst. Und das ist wichtig – denn lokale Politik ist oft näher am Puls der Bürger als die großen politischen Debatten auf Landes- oder Bundesebene.

In den kommenden Jahren wird sich zeigen, wie Abuzar Erdogan seine Visionen für Rosenheim umsetzen kann. Mit seiner Mischung aus frischem Wind, Tradition und einem klaren Fokus auf soziale Fragen könnte er die Stadt in eine neue Ära führen. Die Rosenheimer haben gewählt – und jetzt heißt es: Auf in die Zukunft!