In Rosenheim gibt es Neuigkeiten, die sicher viele Fans der „Rosenheim-Cops“ bewegen. Marisa Burger, die als Miriam Stockl über 25 Jahre das Publikum begeistert hat, hat sich entschieden, die Serie zu verlassen. Ihr Ausstieg nach der Jubiläumsstaffel 2025 war kein Schnellschuss, sondern eine bewusste Entscheidung. Burger möchte neue Wege gehen und hat sich auf den Sprung in einen neuen Lebensabschnitt vorbereitet, der voller spannender Herausforderungen steckt.

Auf ihr langes Engagement bei ZDF blickt sie mit Dankbarkeit zurück. „Es war wie Heimkommen“, beschreibt sie die Wiedersehen mit ehemaligen Kollegen, die sie auch nach ihrem Ausstieg weiterhin pflegen möchte. Der Wunsch nach mehr Selbstbestimmung und künstlerischer Ehrlichkeit trieb sie zu diesem Schritt. Nach so vielen Jahren in der täglichen Serienproduktion ist es natürlich nicht leicht, einfach zu gehen, ohne dass es Auswirkungen hat. Aber Marisa hat sich entschieden, ihre Komfortzone zu verlassen und sich neuen Projekten zu widmen.

Ein neuer Anfang auf der Bühne

Das Theater hat es ihr angetan. Burger plant, ab 2026 im Hamburger Winterhuder Fährhaus in dem Stück „Kleine Verbrechen unter Liebenden“ zu spielen. Sie sieht diesen Neuanfang als Möglichkeit, freier zu arbeiten und sich selbst neu kennenzulernen. Der Wechsel zurück auf die Bühne war anfangs ungewohnt, aber sie genießt die neue Freiheit, die ihr die Theaterarbeit ermöglicht. „Es ist einfach schön, sich neu kennenzulernen“, sagt sie.

Ihr künstlerisches Schaffen wird durch ihre Erfahrungen aus über zwei Jahrzehnten geprägt. Marisa hat nicht nur als Schauspielerin geglänzt, sondern sich auch als Autorin und Hörbuchsprecherin etabliert. Im Jahr 2023 veröffentlichte sie ihr Buch „Vergiss nie, wie dein Herz am Anfang war. Vom Mut, eigene Wege zu gehen“, das sicherlich auch Einblicke in ihre Gedanken und Erfahrungen bietet. Diese neue Rolle als Autorin erweitert ihr kreatives Spektrum und zeigt, dass sie nicht nur auf der Bühne, sondern auch im geschriebenen Wort brillieren kann.

Rosenheim bleibt ein Teil von ihr

Die Zeit bei den „Rosenheim-Cops“ war für Burger prägend. Sie wurde zur Kultfigur und hat über die Jahre hinweg viel Zuspruch und Anerkennung erhalten, unter anderem auch die Bayerische Staatsmedaille Innere Sicherheit im Jahr 2017 für ihre Rolle. Trotz des Ausstiegs bleibt sie mit ihren ehemaligen Kollegen, wie Dieter Fischer, in Kontakt. Für Burger ist es wichtig, diese Beziehungen aufrechtzuerhalten, denn sie sind Teil ihrer persönlichen und beruflichen Geschichte.

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Ein weiterer Aspekt ihres Lebens, der nicht unbeachtet bleiben sollte, ist ihre Familie. Burger, die in Altötting geboren wurde und in einer Lehrerfamilie aufwuchs, hat eine Tochter aus erster Ehe und ist seit 2015 mit Werner Müller verheiratet. Ihre Wurzeln und das familiäre Umfeld sind ihr wichtig, während sie sich jetzt vorübergehend nach Hamburg verlagert, um ihre neuen Herausforderungen anzugehen.

Die letzte Folge mit Marisa Burger wird voraussichtlich im Frühjahr 2026 ausgestrahlt, und die Rolle der Sekretärin wird dann von Christin Lange (Sarah Thonig) übernommen. Es bleibt spannend, wie sich die Serie ohne die charismatische Miriam Stockl entwickeln wird. Burger selbst freut sich schon auf die neuen Möglichkeiten, die auf sie warten. Es ist der perfekte Moment, um die Segel zu setzen und in neue Gewässer zu steuern.

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