Am 1. Mai 2026 wird eine neue Ära im Landkreis Rhön-Grabfeld eingeläutet. Sonja Rahm von den Freien Wählern hat bei der Landratswahl im März 2026 eine historische Wahl gewonnen und ist die erste Frau, die das Amt der Landrätin übernimmt. Mit 50,6 Prozent der Stimmen erreichte sie im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit, während ihr Gegenkandidat Christof Herbert von der CSU 37 Prozent der Stimmen erhielt. Dies markiert das Ende einer 40-jährigen Tradition, in der der Landrat aus den Reihen der CSU kam.
Die feierliche Eidesleistung von Sonja Rahm fand am Dienstag in Anwesenheit von Regierungspräsidentin Dr. Susanne Weizendörfer und Regierungsvizepräsident Jochen Lange statt. Rahm legte ihr Gelöbnis ab, die Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen und treu zum Grundgesetz sowie zur bayerischen Verfassung zu stehen. Zuvor war sie Bürgermeisterin von Schönau an der Brend in Unterfranken und tritt nun die Nachfolge von Landrat Thomas Habermann (CSU) an.
Die Stimme der Bürger
Sonja Rahm sieht sich nicht nur als Landrätin, sondern auch als Sprachrohr für die Anliegen der Menschen im Landkreis. Ihr Ziel ist es, die Wünsche und Bedürfnisse der Bürger hörbar zu machen – sei es im Kreistag, im Austausch mit Behörden oder in der Zusammenarbeit mit Kommunen, Unternehmen und Vereinen. „Führung bedeutet für mich Zuhören, Verantwortung übernehmen und transparente Entscheidungen treffen“, sagt sie. Damit möchte sie die Stimme derjenigen sein, die sich eine positive Entwicklung für Rhön-Grabfeld wünschen.
Besonders am Herzen liegen ihr die Anliegen von Familien, jungen Menschen, Senioren, der Wirtschaft und den Gemeinden. „Rhön-Grabfeld ist unsere Heimat“, betont sie, und sie strebt an, die Lebensqualität für alle Generationen im Landkreis zu erhalten. Diese Vision wird sie in ihrer neuen Rolle als Landrätin konsequent verfolgen und umsetzen.
Ein Blick in die Zukunft
Mit Sonja Rahm an der Spitze des Landkreises wird eine frische Brise in die Politik von Rhön-Grabfeld wehen. Ihre Wahl ist nicht nur ein Zeichen für die Gleichstellung der Geschlechter in der Politik, sondern auch ein Signal für einen Wandel in der politischen Kultur des Landkreises. Die Bürger dürfen auf eine transparente, bürgernahe und verantwortungsvolle Amtsführung hoffen, die den Landkreis in eine positive Zukunft führt.
Heute, am 30. April 2026, blicken wir gespannt auf den Beginn ihrer Amtszeit und die Veränderungen, die sie mit sich bringen wird. Die Herausforderungen sind groß, doch Sonja Rahm hat sich klar zu ihrem Ziel bekannt: die Anliegen der Menschen zu hören und für eine lebenswerte Zukunft in Rhön-Grabfeld einzutreten.