Junge Unternehmer im politischen Dialog: Der Know-how-Transfer als Brücke zur Zukunft
Am 7. Juli 2026 darf man mit Fug und Recht sagen, dass die Verbindung zwischen junger Wirtschaft und Politik ein ganzes Stück näher gerückt ist. Alexander Hahn und Carolin Schmidt, zwei engagierte Mitglieder der Wirtschaftsjunioren Rhön-Grabfeld, haben sich auf eine spannende Reise nach Berlin begeben. Im Rahmen des Know-how-Transfers, einem Projekt, das seit über 30 Jahren besteht und jährlich junge Unternehmer:innen mit Bundestagsabgeordneten zusammenbringt, konnten sie einen Blick hinter die Kulissen des politischen Geschehens werfen. Es war nicht nur eine Woche voller Gespräche und parlamentarischer Termine, sondern auch eine Gelegenheit, um die eigenen Perspektiven in die politische Debatte einzubringen.
Der Know-how-Transfer hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1994 als eine wichtige Plattform etabliert, um den Dialog zwischen der jungen Wirtschaft und der Politik zu fördern. In dieser Woche begleitete Hahn die Abgeordnete Dorothee Bär von der CSU, während Schmidt mit Niklas Wagener von Bündnis 90/Die Grünen an ihrer Seite war. Dabei standen Themen auf der Agenda, die gerade für junge Unternehmer:innen von großer Bedeutung sind: Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands, Bürokratieabbau, Fachkräftesicherung – allesamt Punkte, die im aktuellen Stimmungsbarometer der Wirtschaftsjunioren lauthals gefordert werden. Und das ist nicht nur Schall und Rauch – es geht um echte Reformen!
Einblicke und Austausch
Das Programm bot nicht nur Einblicke in die politischen Entscheidungsprozesse, sondern auch in die Herausforderungen, vor denen junge Unternehmer:innen derzeit stehen. Wirtschaftliche Unsicherheiten und steigende Bürokratie machen vielen zu schaffen. Der Austausch mit den Abgeordneten war für die Teilnehmenden eine wertvolle Gelegenheit, ihre Anliegen direkt zu platzieren und zu verstehen, wie politische Entscheidungen tatsächlich zustande kommen können. Die Gespräche umfassten nicht nur theoretische Aspekte, sondern auch praktische Erfahrungen. Ein echter Austausch, der von beiden Seiten geschätzt wird.
Das Jubiläumsprogramm des Know-how-Transfers beinhaltete auch ein Auftaktbriefing mit Dirk Wiese, dem Ersten Parlamentarischen Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion. Hier wurde klar, dass die Politik nicht nur von oben herab agiert, sondern auch die Stimmen der jungen Unternehmer:innen hören will. Und das ist nicht zu unterschätzen! Gespräche mit Dorothee Bär und anderen führenden Köpfen waren zentrale Bestandteile des Programms, ebenso wie Ausschussbesuche und Führungen durch wichtige Institutionen wie den Bundesrat und das Bundeskanzleramt.
Die Stimmen der jungen Wirtschaft
Es wird spannend, denn die Aussage von Dr. Jonas Geissler (CSU) spricht Bände: Die Einbeziehung praktischer Perspektiven in politische Entscheidungsprozesse ist unerlässlich. Und auch Fabian Gramling (CDU) hebt den gegenseitigen Lerneffekt hervor. Ein echter Dialog, der nicht nur für die Politiker, sondern auch für die Unternehmer:innen neue Impulse bringt. So wird der KHT zu einem unverzichtbaren Instrument für den konstruktiven Austausch und die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Die Wirtschaftsjunioren Rhön-Grabfeld, mit ihren rund 70 Mitgliedern und einer Wirtschaftskraft von über 290 Milliarden Euro Umsatz, sind dabei nicht nur Zuschauer, sondern aktive Mitgestalter.
In diesem Sinne haben auch die Wirtschaftsjunioren Mannheim-Ludwigshafen ihren Beitrag geleistet, indem sie Interviews mit Bundestagskandidatinnen und -kandidaten zur letzten Wahl durchgeführt haben. Diese Gespräche thematisierten zentrale wirtschaftspolitische Fragen, die auch für die Teilnehmenden des Know-how-Transfers von Bedeutung sind. Bürokratieabbau, Maßnahmen für den Arbeitsmarkt, die digitale Transformation – all das wurde erörtert und zeigt, wie wichtig der Austausch zwischen Wirtschaft und Politik ist.
Wie man sieht, ist der Know-how-Transfer nicht nur eine einmalige Veranstaltung, sondern ein lebendiger Prozess, der die Stimmen der jungen Wirtschaft gehört und in den politischen Entscheidungsprozess integriert. Ob Bürokratieabbau oder Digitalisierung – alles steht auf der Agenda. Und das ist gut so!
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