Österreichs Sprinterinnen setzen mit Rekordlauf in Regensburg ein Ausrufezeichen für die EM
Heute ist der 6.06.2026 und wir blicken zurück auf ein sportliches Wochenende, das in Regensburg für Aufregung und Jubel sorgte. Am 23. Mai stellte die österreichische 4x100m-Staffel der Frauen einen neuen Nationalrekord auf. In nur 43,77 Sekunden flogen Patricia Brunninger, Magdalena Lindner, Karin Strametz und Isabel Posch über die Bahn. Das war schon eine ganz schöne Ansage! Doch das sollte nicht alles gewesen sein.
In Regensburg kam es zu einem Wechsel: Christania Williams, die gebürtige Jamaikanerin, sprang für Brunninger ein – und das war ein echter Glücksgriff! Williams hatte bis zu diesem Zeitpunkt ihr Saisondebüt im Sprint aufgrund einer verzögerten Saisonvorbereitung aufgeschoben. Aber als sie aus den Startblöcken schoss, merkte man sofort, dass sie bereit war. Mit einem tollen Start baute sie einen Vorsprung auf, den Lindner auf der Gegengerade noch weiter vergrößerte. Die Übergaben waren präzise, und als Posch schließlich über die Zielgerade sprintete, stand die Uhr bei 43,11 Sekunden. Ein neuer ÖLV-Rekord und die achtschnellste Zeit einer Nationalstaffel in Europa für 2026!
Der Weg zur Europameisterschaft
Mit dieser Leistung hat sich die Staffel auf Rang 12 im Ranking um einen der 16 begehrten Startplätze für die Europameisterschaften in Birmingham geschoben. Diese Meisterschaften sind für den Zeitraum vom 10. bis 16. August 2026 geplant und finden in Birmingham, der zweitgrößten Stadt im Vereinigten Königreich, statt. Damit wird Birmingham die erste britische Stadt, die diese prestigeträchtigen Wettbewerbe ausrichtet. Das Alexander Stadium, bekannt durch die Commonwealth Games 2022, wird die Athletinnen und Athleten beherbergen.
Die Entscheidung für Birmingham fiel am 11. November 2022 in Warschau, als sich die Stadt gegen Budapest durchsetzen konnte. Ein echter Coup für die Briten! Und was für eine Bühne, auf der die österreichischen Athletinnen sich nun präsentieren können. Nationaltrainer Philipp Unfried zeigte sich äußerst positiv über die Leistung und die Form seiner Schützlinge. Da darf man auf weitere Ergebnisse in Regensburg gespannt sein, die am Samstag und Sonntag ergänzt werden.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Staffel bei den kommenden Europameisterschaften schlagen wird. Mit dieser starken Performance im Rücken könnte das ein aufregendes Jahr für die österreichische Leichtathletik werden. Die Athletinnen haben jedenfalls bewiesen, dass sie sich auf dem internationalen Parkett behaupten können!
