Heute ist der 22.05.2026 und wir befinden uns in Passau, wo die Zukunft der Künstlichen Intelligenz (KI) in einem spannenden Rahmen diskutiert wurde. Am vergangenen Wochenende fand im Raiffeisen Techno-Z Schärding ein Vernetzungstreffen der Rotary Clubs Schärding, Ried und Passau statt, das unter dem Titel „KI trifft InnRaum³ – Innovation über Grenzen hinweg“ stand. Die Veranstaltung hat eindrucksvoll gezeigt, wie schnell KI unsere Wirtschaft und Arbeitswelt verändert. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, sich über die Chancen und Herausforderungen moderner Technologien auszutauschen und neue Formen der Zusammenarbeit zu erkunden.
Besonders beeindruckend war der Vortrag von Julian Zeilinger von misaX, der über die Automatisierung von Workflows durch KI-Agenten sprach. Es wurden zahlreiche Beispiele für den erfolgreichen Einsatz von KI in Unternehmen präsentiert, die verdeutlichten, wie KI zu einem konkreten Wettbewerbsfaktor für verschiedene Branchen avanciert. Das anschließende Podiumsgespräch mit Experten wie Karin Wallerstorfer-Rögl von der Raiffeisenbank Region Schärding, Christoph Schöndorfer vom Techno-Z Ried und Harald Kosch von der Universität Passau beleuchtete die Weichen, die für die Zukunft der regionalen Innovationsräume gestellt werden müssen. Matthias Tindorf, Netzwerkmanager des InnRaum³, moderierte die Diskussion, die sich um die Entstehung von Innovation durch Kooperation drehte.
Regionale Vernetzung und internationale Zusammenarbeit
Die Veranstaltung zeigte deutlich, dass regionale Netzwerke und grenzüberschreitende Zusammenarbeit immer wichtiger werden. InnRaum³, das Passau, Ried und Schärding verbindet, hat sich zum Ziel gesetzt, Schnittstellen zwischen Wirtschaft, Bildung, Forschung und Community zu schaffen. Dabei sieht sich die Raiffeisenbank Region Schärding als aktiver Partner für Zukunftsthemen und regionale Entwicklung. Engagement im InnRaum³ und im Raiffeisen Techno-Z Schärding sind nicht nur leere Worte, sondern spiegeln ein echtes Bestreben wider, Vernetzung, Wissenstransfer und Innovation zu fördern – und das über Landesgrenzen hinweg.
Diese regionale Initiative ist Teil eines größeren Trends, den auch der OECD-Bericht zur Künstlichen Intelligenz in Deutschland aufzeigt. Der Bericht analysiert die Umsetzung der KI-Strategie, die 2018 eingeführt und 2020 aktualisiert wurde. Dabei werden Stärken und Schwächen der KI-Entwicklung in Deutschland beleuchtet, ebenso wie die Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Besonders betont wird, dass die deutsche KI-Landschaft mehr Forschung, Rechenleistung und Fachkräfte benötigt. Auch klare Regelungen für den Bildungseinsatz von KI stehen auf der Agenda.
Handlungsbedarf und Zukunftsvisionen
Ein zentraler Punkt, der im Bericht hervorgehoben wird, ist der neue KI-Aktionsplan des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Handlungsbedarf identifiziert und gesellschaftlich nützliche KI-Anwendungen fördert. Mit über 2,5 Milliarden Euro, die seit 2019 für KI-Förderung bereitgestellt wurden, zeigt die Bundesregierung, dass sie die Entwicklung von KI ernst nimmt. Über 1.100 KI-Anwendungen, mehr als 280 Forschungsinstitute und rund 700 Studiengänge sind Beweis für die Dynamik in diesem Bereich. Die Strategie zielt darauf ab, „Künstliche Intelligenz Made in Germany“ als weltweit anerkanntes Gütesiegel zu etablieren.
Und so schließt sich der Kreis: Auch wenn die Herausforderungen groß sind, ist das Potenzial der KI gewaltig. Ob in der Landwirtschaft, im Umweltschutz oder in der Industrie – die Möglichkeiten sind schier endlos und warten darauf, von den klügsten Köpfen unserer Region und darüber hinaus entdeckt zu werden. Das Engagement in Netzwerken wie InnRaum³ und die Unterstützung durch die Bundesregierung sind entscheidende Schritte in die richtige Richtung. Man darf gespannt sein, wohin die Reise geht!