Es ist der 14. Mai 2026 und was gibt es Schöneres, als bei frühlingshaftem Wetter den Tag zu genießen? Nun, in Bayern könnte diese Vorstellung ein wenig anders aussehen. Während wir uns auf die Eisheiligen zubewegen, hat sich die Wetterlage als ziemlich winterlich herausgestellt. Ja, richtig gehört – im Mai gibt es Schneefall! In den Alpen sind bis zu 20 Zentimeter Neuschnee gefallen, und die Schneefallgrenze ist auf 1.000 Meter gesunken. Erstaunlich, oder? In den höheren Lagen können sogar zwischen 5 und 10 Zentimeter Schnee liegen. Das ist nicht gerade das, was man von einem Frühlingstag erwartet.

Die Straßen sind entsprechend gefährlich. Besonders im Allgäu gab es eine Reihe von Verkehrsunfällen, die für Aufregung sorgten. Auf der A96, die in Richtung München führt, wurden mehrere Fahrer in Unfälle verwickelt. Ein 74-jähriger Mann verlor die Kontrolle über seinen Sportwagen – Sachschaden: 140.000 Euro. Das ist eine Menge Geld! Glücklicherweise blieb er unverletzt. Aber die Fahren waren nicht die einzigen, die Pech hatten. Ein 34-Jähriger prallte gegen die Leitplanke, und ein 38-Jähriger überschlug sich, blieb aber glücklicherweise unverletzt und konnte sich selbst befreien. All diesen Fahrern droht nun ein Bußgeld wegen unangepasster Fahrweise. Wer hätte gedacht, dass Schnee im Mai so viele Probleme verursachen könnte?

Unfälle und Glätte

Die Polizei warnte vor Glätte durch Schnee und Schneematsch, und das zu Recht. Der Deutsche Wetterdienst hat sogar vor gefährlichen Straßenverhältnissen gewarnt. Besonders betroffen war der Landkreis Lindau, wo die A96 für etwa eine Stunde gesperrt werden musste. Es ist kein Wunder, dass auch in anderen Teilen Bayerns, wie Niederbayern, zahlreiche Unfälle gemeldet wurden. Hier gab es zwischen 6 und 8 Uhr rund 120 Notrufe aufgrund des Wintereinbruchs. Wer hätte gedacht, dass Blechschäden und sogar einige leichte Verletzungen das Ergebnis eines Schneefalls im Mai sein könnten?

In der Passauer Region etwa kam es zu Verkehrsbehinderungen auf den Bundesstraßen, und Schulbusse konnten nicht weiterfahren. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich. Die Polizei hat in vielen Fällen festgestellt, dass die Verwendung von Sommerreifen das Risiko bei winterlichen Bedingungen erheblich erhöht. Ein Unfall mit Personenschaden wurde sogar durch Sommerreifen verursacht. Ein Aufruf zur Vorsicht: Verkehrsteilnehmer sollten langsam und vorausschauend fahren, Abstand halten und das Licht einschalten. Und ganz wichtig: Winter- oder Ganzjahresreifen sind bei solchen Verhältnissen ein absolutes Muss!

Ein Wetterphänomen

Der plötzliche Kälteeinbruch nach einem warmen Wochenende ist für den Mai nicht ungewöhnlich, aber trotzdem immer wieder überraschend. Die Eisheiligen, die zwischen dem 11. und 15. Mai fallen, haben ihren Namen nicht umsonst: In der Landwirtschaft gibt es eine alte Regel, die besagt, dass frostempfindliche Pflanzen erst nach dem 15. Mai nach draußen gepflanzt werden sollten. Da kann man nur hoffen, dass die Gärtner in der Region rechtzeitig gewarnt wurden und ihre Pflanzen noch im Warmen lassen. Wer weiß, vielleicht ist das der Grund, warum die Natur in diesem Jahr so verrückt spielt!

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Der Mai in Bayern zeigt sich also von seiner frostigen Seite. Während die Sonne an den Wochenenden vielleicht ein wenig durchblitzt, sollten wir uns darauf einstellen, dass die Winterausrüstung weiterhin gefragt ist. Ein bisschen Schnee im Mai – das kann man als charmantes Detail oder als Herausforderung betrachten. In jedem Fall ist es wohl besser, auf alles vorbereitet zu sein!