B19-Sperrung im Oberallgäu: Geduld der Autofahrer auf die Probe gestellt
Im Oberallgäu gibt es mal wieder ein großes Thema, das die Gemüter beschäftigt: die B19! Diese zentrale Verkehrsader zwischen Kempten, Immenstadt, Sonthofen und Oberstdorf wird in der kommenden Woche in zwei Nächten komplett für den Verkehr gesperrt. Ja, richtig gehört! Von Montag, 6. Juli, 18 Uhr bis Dienstag, 6 Uhr, und dann erneut von Dienstag, 18 Uhr bis Mittwoch, 6 Uhr wird es dort ruhig – zu ruhig, könnte man sagen. Die Sperrung betrifft den Abschnitt zwischen Fischen-Weiler und Sigishofen, und der Grund dafür ist kein geringerer als der Einbau der Asphaltdeckschicht. Das klingt nach einer Menge Arbeit und einer ganz schön hohen Rechnung – rund 4,5 Millionen Euro für die gesamte Sanierung.
Die B19 ist seit Monaten ein leidiges Thema, denn der Verkehr in Richtung Süden läuft zwar, aber in die entgegengesetzte Richtung – nach Sonthofen und Immenstadt – ist der Zugang gesperrt. So wird die Geduld der Autofahrer auf eine harte Probe gestellt. Die Bauarbeiten und die Einbahnregelung sollen voraussichtlich bis Ende Juli andauern. Das Ziel? Vor den Sommerferien die B19 wieder in beide Richtungen zu öffnen. Das wäre doch mal was!
Aktuelle Bauphasen und Umleitungen
Die Arbeiten sind in verschiedene Bauphasen unterteilt, die sich bis ins Jahr 2026 ziehen werden. Am Montag, 2. März, hat der letzte Bauabschnitt zwischen Fischen und Sonthofen begonnen und soll bis Juli 2026 andauern. In dieser Zeit gibt es einige Umleitungen über die Kreisstraßen OA4, OA5 und OA26 – wobei in Richtung Oberstdorf auf der B19 während der Bauzeit weiterhin gefahren werden kann. Aber, und das ist wichtig zu wissen: Die Einmündung Tiefenberg ist während der ersten Bauphase bis voraussichtlich 8. Mai gesperrt. Das bedeutet, dass der Ortsteil Tiefenberg nur über Ofterschwang und die OA5 erreichbar ist. Das kann für die Anwohner und die Gäste der beliebten Hotel Sonnenalp eine echte Herausforderung darstellen!
Eine Gegenverkehrsampel in Reichenbach und eine weitere am Einmündung OA26 sorgen dafür, dass der Verkehr trotzdem irgendwie fließen kann. Halteverbote im Bereich des Sees zwischen Bolsterlang und Kierwang, sowie eine eingeschränkte Zufahrt zur Altstädter Straße in Unterthalhofen – das klingt nach einem echten Verkehrspuzzle, nicht wahr? Und das Beste kommt noch: Es wird auch nachts zu Vollsperrungen kommen. Da bleibt nur zu hoffen, dass alle gut informiert sind und sich rechtzeitig um alternative Routen kümmern.
Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur
Im Kontext dieser Baustellen ist es auch interessant zu wissen, dass Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder für 2026 bis 2029 rund 3 Milliarden Euro für die Erhaltung von Brücken und Tunneln im Bundesfernstraßennetz bereitstellt. In ganz Deutschland wird kräftig in die Verkehrsinfrastruktur investiert, darunter auch Projekte in Bayern. Es ist ein Zeichen dafür, dass der Bund nicht nur unsere Straßen, sondern auch die Sicherheit und Leistungsfähigkeit verbessern möchte. Vielleicht wird die B19 dann bald wieder die verlässliche Verbindung, die sie einmal war.
Eine spannende Zeit für alle Verkehrsteilnehmer im Oberallgäu, die sich auf die kommenden Wochen und Monate einstellen müssen. Ob das alles reibungslos verläuft? Nun, das bleibt abzuwarten – aber eines ist sicher: Lange Staus und Umleitungen gehören zum Alltag, wenn man in dieser schönen, aber oft verkehrsgeplagten Region lebt.
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