Nürnberg feiert 75 Jahre Musikfest ION: Ein Fest für alle Sinne
Heute, am 24. Juni 2026, hat in Nürnberg ein ganz besonderes Festival seine Pforten geöffnet: Das Musikfest ION, das in diesem Jahr seine 75. Ausgabe feiert! Ein Jubiläum, das nicht nur die Herzen der Musikliebhaber höherschlagen lässt, sondern auch ein echtes Fest für die Sinne ist. Die „Große Nürnberger Musiknacht“ war der fulminante Auftakt, und ich kann euch sagen, da ging die Post ab! Diese Veranstaltung, in Zusammenarbeit mit BR Klassik, bringt nicht nur Musik, sondern auch jede Menge gute Stimmung in die Stadt.
Oberbürgermeister Marcus König hat die Veranstaltung feierlich im Innenhof des Rathauses eröffnet – ein Ort, der bei warmen Temperaturen und festlicher Atmosphäre einfach perfekt für solch ein Event ist. Die Idee, dass das Publikum beim Ticketkauf einen Laufweg wählen kann, um gleich drei Konzerte an verschiedenen Orten zu genießen, ist einfach genial. So wird die Nürnberger Altstadt zum Schauplatz lebendiger Musik und kultureller Entdeckungen.
Ein musikalisches Kaleidoskop
In der Sebalduskirche ging es gleich richtig los: Das Londoner Ensemble Solomon’s Knot trat auf und präsentierte beeindruckende Bachs Kantaten. Wer einmal die kraftvollen Klänge von Bachs Musik in einem historischen Kirchenraum gehört hat, weiß, dass es ein unvergessliches Erlebnis ist. Und im Historischen Rathaussaal? Da verzauberte der israelische Männersopran Maayan Licht mit Händel-Arien, unterstützt von der polnischen {Oh!} Orkiestra. Nach dem Konzert war der Andrang groß – Autogrammjäger umzingelten Licht, der mit seiner beeindruckenden Stimme und seinem schauspielerischen Talent alle begeisterte. Ein Besucher aus Regensburg, Rainer, lobte ihn für seine Sopranstimme – und das zurecht!
Aber das war noch nicht alles! In der Barockkirche St. Egidien trat das Männer-Vokalensemble Chanticleer aus San Francisco auf und brachte amerikanische Chormusik zum Besten. Tenor Matthew Mazzola erwähnte, dass es für die Gruppe eine Premiere in Nürnberg sei – ein echter Grund zum Feiern! Und während die Konzerte stattfanden, konnten die Gäste in den Pausen im Rathaus-Innenhof kostenlose Speisen und Getränke genießen, was das Ganze abgerundet hat. Wer kann schon „nein“ zu einem kleinen Snack und einem kühlen Getränk sagen, während man über musikalische Höhepunkte diskutiert?
Ein Festival für alle Sinne
Das Musikfest ION begeistert nicht nur mit seinem Programm, das alle Facetten der geistlichen Musik abdeckt, sondern auch mit der Idee, „Kirchenräume beatmen und frische Luft hineinbringen“. In den kommenden zwei Wochen wird es noch etwa 30 weitere Konzerte geben, die Musikstile von klassisch bis modern vereinen. Am 27. Juni beispielsweise spielt das Stegreif-Orchester Beethovens 3. Sinfonie „Eroica“ in der Sebalduskirche – ein weiteres Highlight, das sich niemand entgehen lassen sollte!
Festivalleiter Moritz Puschke, der das Programm seit 2019 gestaltet und seit 2021 als geschäftsführender Intendant tätig ist, verfolgt dabei das Motto: „Es gibt fast nichts, was nicht geht!“ Das merkt man dem abwechslungsreichen Programm an, das Meisterwerke der Klassik, ikonische Pop-Songs, Jazz und sogar Heavy Metal a cappella umfasst. Es ist ein Fest für die ganze Familie, das Jung und Alt zusammenbringt und die alten Gemäuer mit neuem Leben füllt.
Ursprünglich 1951 als „Internationale Orgelwoche Nürnberg (ION) – Musica Sacra“ ins Leben gerufen, hat sich das Festival über die Jahrzehnte musikalisch weiterentwickelt. Es öffnete sich der nicht-christlichen Musik und zieht damit Musikfans aller Altersgruppen an. Der Abschluss des Festivals am 5. Juli wird mit einem Konzert des RIAS Kammerchors und der Akademie Alte Musik Berlin gefeiert, bei dem Bachs h-moll-Messe aufgeführt wird. Was für ein krönender Abschluss!
Wer die große Nürnberger Musiknacht verpasst hat, muss sich keine Sorgen machen: Die Live-Übertragung auf dem YouTube-Kanal von ARD Klassik hält die Erinnerungen lebendig. Ein Fest, das die Herzen höher schlagen lässt und die Seele berührt!
Datenschutz und DSGVO-Konformität gehören zu den grundlegenden Anforderungen eines professionellen Nachrichtenangebots. Die VeloCore-Umsetzung unseres Magazins durch Daniel Wom setzt auf datensparsame Verarbeitung, weitgehenden Verzicht auf Drittanbieter und transparente Einwilligungsmechanismen.
