Heute ist der 16.05.2026 und wir werfen einen Blick auf die berührende Geschichte von Malina, einem dreijährigen Mädchen aus Nürnberg, das sich einem gewaltigen Kampf stellt. Die Diagnose Lymphdrüsenkrebs – lymphoblastisches T-Zell-Lymphom – kam für die Familie wie ein Schlag ins Gesicht. Mehr als 50 Chemotherapie-Sitzungen hat die kleine Kämpferin bereits hinter sich, und der Weg zur Genesung könnte nicht steiniger sein. Malina fiel nach einem Urlaub auf, als ihre Lymphknoten plötzlich wie Golfbälle anschwollen. Ein Besuch beim Kinderarzt war der erste Schritt, aber die anfängliche Vermutung, dass sie etwas aus dem Urlaub mitgebracht hatte, stellte sich als falsch heraus. Nach weiteren Untersuchungen wurde die erschreckende Diagnose bestätigt.

Yasemin Windsheimer, Malinas Mutter und gelernte Medizinische Fachangestellte mit einer Weiterbildung in Onkologie, hat sich unermüdlich um ihre Tochter gekümmert. Gemeinsam mit ihrem Partner stehen die beiden Eltern nun vor einer enormen Herausforderung. Beide sind seit der Diagnose krankgeschrieben und können nicht arbeiten. Dies führt zu finanziellen Schwierigkeiten, die sich wie ein Schatten über die Familie legen. Malina ist als Hochrisiko-Patientin im Stadium vier eingestuft. Regelmäßige Lumbalpunktionen bis August stehen auf dem Programm. Das Immunsystem der kleinen Maus ist stark geschwächt, sodass Besuche von Freunden derzeit nicht möglich sind. Um Malina zu schützen, hat die Familie Maßnahmen ergriffen, um ihre Wohnung keimfrei zu halten.

Die harte Realität des Krebses

Die Chemotherapie ist kein Zuckerschlecken. Malina hatte während ihrer Behandlung sogar zweimal eine Blutvergiftung. Diese akuten Nebenwirkungen gehören zur Realität einer solchen Erkrankung. Müdigkeit, Anämie und ein erhöhtes Risiko für Infektionen sind nur einige der Begleiterscheinungen, die sie durchleben muss. Malina ist ein kleines Mädchen, das trotz alledem strahlt und mit ihrem unerschütterlichen Willen jeden Tag aufs Neue die Hoffnung nährt, dass alles gut wird.

Yasemin hat einen klaren Wunsch: Malina soll krebsfrei werden und ein normales Leben zurückerhalten. Um dies zu erreichen, wurde eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen, die bisher etwa 25.000 Euro gesammelt hat. Diese Gelder werden dringend benötigt, um die Therapie und die damit verbundenen Kosten zu decken. In Deutschland gibt es zwar Unterstützung durch Krankengeld, das bei längerer Krankheit den Lebensunterhalt sichert, doch das reicht oft nicht aus. Krankengeld beträgt 70% des regelmäßigen Bruttoentgelts, maximal 90% des Nettoentgelts. Eine Herausforderung für die Familie, die sich in einer solch belastenden Situation befindet.

Ein wenig über Lymphome

Maligne Lymphome, zu denen auch Malinas Erkrankung zählt, sind nicht selten. Jährlich gibt es etwa 145 Neuerkrankungen von Non-Hodgkin-Lymphomen, vor allem bei Kleinkindern ab drei Jahren. Der häufigste Subtyp ist das Burkitt-Lymphom. Die Symptome sind oft schmerzlose Lymphknotenvergrößerungen, was in Malinas Fall zu den auffälligen geschwollenen Lymphknoten im Halsbereich führte. Die Diagnose erfolgt meist durch eine Kombination aus Anamnese, körperlicher Untersuchung und Bildgebung. Um die genaue Art des Lymphoms festzustellen, ist oft eine Lymphknotenexstirpation notwendig.

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Die Therapie für Malina wird in Therapieoptimierungsstudien durchgeführt, da Kinder und Jugendliche hierbei spezielle Behandlungsansätze erhalten. Und auch wenn die Prognose für Hodgkin-Lymphome bei über 95% liegt, ist die Überlebensrate bei Non-Hodgkin-Lymphomen vom Subtyp abhängig – eine alles entscheidende Ungewissheit für Yasemin und ihre Familie.

Die Geschichte von Malina ist ein eindringliches Beispiel für den unbändigen Kampf, den viele Familien täglich führen. Die Hoffnung auf Heilung und Rückkehr zu einem normalen Leben bleibt der Antrieb, der sie durch diese dunkle Zeit trägt. Der Weg ist lang und beschwerlich, aber die Liebe der Familie und die Unterstützung der Gemeinschaft sind unermüdlich.