Heute ist der 16.05.2026, und während die Sonne über Neumarkt in der Oberpfalz aufgeht, sorgt die Polizei in den umliegenden Landkreisen für klare Verhältnisse auf den Straßen. Am Freitag wurden in Sinzing, Parsberg und Neukirchen beim Heiligen Blut Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt – und das Ergebnis ist alles andere als erfreulich für einige Verkehrsteilnehmer.
Insgesamt wurden 5678 Fahrzeuge gemessen – eine beeindruckende Zahl! Doch von diesen Fahrzeugen waren 271 Fahrer zu schnell unterwegs. Besonders brisant: In zwei Fällen drohen den Fahrern Fahrverbote und hohe Bußgelder. Wer sich auf der A3 bei Sinzing aufhielt, musste mit einer Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h auskommen. Zwischen 7.39 Uhr und 12.10 Uhr wurden sage und schreibe 5072 Fahrzeuge überprüft, und 216 davon überschritten die zulässige Geschwindigkeit. Der schnellste Fahrer wurde mit 144 km/h gemessen und muss jetzt mit mindestens 320 Euro Bußgeld, 2 Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen – nicht gerade ein vergnüglicher Ausblick!
Die anderen Kontrollen
Aber auch in Neukirchen beim Heiligen Blut gab es Aufregung. Dort wurde zwischen 16.24 Uhr und 20 Uhr eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h überprüft. Von 162 kontrollierten Fahrzeugen waren 23 Fahrer zu schnell unterwegs, wobei der schnellste mit 102 km/h gemessen wurde. Hier drohen ebenfalls 320 Euro Bußgeld, 2 Punkte und ein Monat Fahrverbot. Ein teures Vergnügen, wenn man bedenkt, dass jeder Punkt eine lange Geschichte hat.
In Parsberg wurde von 7.40 Uhr bis 12 Uhr kontrolliert. Hier beschränkten sich die Polizisten auf 444 Fahrzeuge, wobei 32 Fahrer die erlaubten 60 km/h überschritten. Mit einem Höchstwert von 99 km/h muss der schnellste unter ihnen mit mindestens 200 Euro Bußgeld und einem Punkt rechnen. Wer denkt, das sei nicht viel, sollte sich bewusst machen, dass das Punktesystem in Deutschland streng ist. Für Verkehrsverstöße, die eine Sicherheitsgefährdung darstellen, können bis zu 3 Punkte vergeben werden. Ab 8 Punkten wird es richtig ernst – dann droht der Entzug der Fahrerlaubnis. Das ist nicht gerade ein Spaziergang durch den Park.
Punkte, Bußgelder und die Folgen
Die Regelungen sind klar: Punkte verfallen nach bestimmten Fristen, abhängig von der Schwere des Verstoßes. Ein Punkt bleibt beispielsweise 2,5 Jahre bestehen, während 2 Punkte 5 Jahre „auf dem Konto“ bleiben. Und wenn man sich dann noch fragt, wie man Punkte abbauen kann – es gibt da eine Möglichkeit: freiwillige Fahreignungsseminare, solange man nicht mehr als 5 Punkte hat. Eine Art zweite Chance, die vielleicht der eine oder andere Fahrer in Anspruch nehmen sollte.
Die häufigsten Verkehrsverstöße sind nicht etwa das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit, sondern auch falsches Parken oder Halten. Komischerweise sieht man auch oft Leute, die sich nicht an die Vorfahrtsregeln halten oder zu wenig Abstand halten. Das sind alltägliche Probleme auf unseren Straßen, die auf Dauer für viel Stress sorgen können. Und ehrlich gesagt – niemand möchte derjenige sein, der bei einem Unfall die Polizei ruft, nur weil man mal nicht richtig aufgepasst hat.
Insgesamt zeigt sich, dass Geschwindigkeit nicht nur ein Gefühl ist, sondern auch ernste Konsequenzen mit sich bringt. Die Polizei bleibt wachsam und wir sollten alle ein wenig mehr auf unsere Geschwindigkeit achten – nicht nur aus Angst vor Bußgeldern, sondern auch aus Rücksicht auf unsere Mitmenschen. Denn das Fahren sollte nicht nur schnell, sondern vor allem sicher sein.