Der Duft von frisch geblühten Blumen und das Zwitschern der Vögel – am 14. Juni wird der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen zum Eldorado für Gartenliebhaber! An diesem Sonntag findet der Tag der offenen Gartentür statt, und die Gartenbesitzer öffnen ihre Pforten für alle, die sich inspirieren lassen wollen. Unter den sechs teilnehmenden Gärten befindet sich auch das grüne Paradies von Helma und Christian Wisnewski in Burgheim. Helma, 73 Jahre alt, ist ganz hin- und hergerissen, wenn es darum geht, ihren Lieblingsplatz im eigenen Garten zu bestimmen. Ist es die blühende Blumenrabatte oder doch der kleine Teich, der so viele Tiere anzieht? Diese Entscheidung kann ganz schön knifflig sein!

Seit 1983 pflegen die Wisnewskis ihren Garten, der mit seinen üppigen Grünflächen, bunten Blumen und Gemüsebeeten ein wahres Naturjuwel darstellt. Helma verbringt im Schnitt zwei Stunden täglich in diesem kleinen Fleckchen Erde – und das nicht umsonst! Ihr Garten ist ein zertifizierter Naturgarten, der strengen Kriterien genügt. Hier wird kein Torf verwendet und chemische Pflanzenschutzmittel sind ein absolutes No-Go. Sogar Schafwolle kommt zum Einsatz, um die Erde feucht zu halten und die Pflanzen vor der Kälte zu schützen. Christian, 76 Jahre alt, sorgt derweil dafür, dass die Zisterne, die bis zu 6000 Liter Regenwasser speichern kann, auch wirklich gut gefüllt ist. In diesem Frühjahr war sie allerdings fast leer – die Trockenheit macht auch vor den besten Gärten nicht halt.

Ein Fest für Gartenfreunde

Der Tag der offenen Gartentür wird seit 1999 alle zwei Jahre organisiert und hat sich zum Ziel gesetzt, Gartenbesitzer zu vernetzen und den Austausch untereinander zu fördern. In diesem Jahr liegt der Fokus auf Familiengärten. Das bedeutet, dass Besucher hier nicht nur die Möglichkeit haben, sich inspirieren zu lassen, sondern auch an Führungen teilzunehmen und vielleicht sogar ein Stück Pflanzenliebe in Form von Setzlingen oder Samen mit nach Hause zu nehmen. Oft wird auch für das leibliche Wohl gesorgt – von Kaffee und Kuchen bis hin zu kleinen Pflanzentauschbörsen ist alles dabei.

Die Wisnewskis sind nicht die einzigen, die am 14. Juni ihre Gärten öffnen. Neben ihrem Garten in der Rotkehlchenstraße 3 können auch der Schulgarten der Grund- und Mittelschule Burgheim, die Gärten der Familien Habermayr, Gürtner, Richter und Schreiner besucht werden. Die Öffnungszeiten sind von 9 bis 18 Uhr – genug Zeit, um die Vielfalt und Schönheit der privaten Gartengestaltung zu genießen.

Ein Ausblick auf die Gartensaison

Das Konzept der „Offenen Gartenpforte“ ist nicht nur ein lokales Ereignis. In vielen Regionen Deutschlands gibt es ähnliche Initiativen, die darauf abzielen, den Austausch unter Gartenliebhabern zu fördern. Besucher sollten sich vorab über die Öffnungszeiten und mögliche Angebote informieren – schließlich möchte man keinen Garten verpassen! Und ganz wichtig: Rücksichtnahme ist das A und O. Pflanzen und Privateigentum sollten respektiert werden, und Fotografieren ist nur mit Erlaubnis gestattet.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Für Gartenfreunde, die über den Tellerrand hinausblicken möchten, stehen in den kommenden Jahren zahlreiche Veranstaltungen auf dem Programm. Im Jahr 2026 wird das Jahresthema „Wald in der Landschaft und in der Stadt“ sein. Konferenzen, Vorträge und Exkursionen bieten reichlich Gelegenheit, sich weiterzubilden und neue Perspektiven zu gewinnen. Wer sich für die Vielfalt der Gärten interessiert, sollte die lokalen Veranstaltungskalender und Gartenportale im Auge behalten – die Möglichkeiten sind schier endlos!

Also, wenn der 14. Juni naht, packt die Sonnenhüte ein und macht euch auf den Weg! Die Wisnewskis freuen sich auf euren Besuch und vielleicht findet ihr ja auch euren ganz persönlichen Lieblingsplatz im Garten!