In der Gemeinde Ried, gelegen im malerischen Neuburg-Schrobenhausen, hat der örtliche Gartenbauverein eine erfreuliche Wende genommen. Nachdem es im Februar noch Schwierigkeiten gab, geeignete Vorstandskandidaten zu finden, konnten bei der jüngsten Jahresversammlung alle Ämter erfolgreich neu besetzt werden. Diese positive Nachricht wurde von der ehemaligen Vorsitzenden Andrea Abspacher in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, die das Engagement und die Wiederbelebung des Vereins unterstreicht.

Die hohe Beteiligung an einem Infoabend im Februar zeigt das große Interesse der Mitglieder am Fortbestand des Vereins. Besonders erfreulich ist die Meldung einer neuen, jungen Dame, die bereit ist, das Amt der Vorsitzenden zu übernehmen. Damit geht der Gartenbauverein mit frischem Wind in die Zukunft. Zudem haben sich weitere Interessierte gemeldet, die Teil eines Vorstandsteams von mindestens drei Personen sein möchten. Die Idee, die Verantwortungen auf mehrere Vorsitzende aufzuteilen, wurde bereits im Februar angesprochen und erfreulicherweise stellte sich heraus, dass keine Satzungsänderung notwendig war.

Der neu gewählte Vorstand

Im Zuge der Neuwahlen konnten vier Kandidatinnen für die Vorstandspositionen gefunden werden. Der neu gebildete Vorstand wurde einstimmig gewählt und setzt sich zusammen aus:

  • Vorsitzende: Veronika Pfahler-Kühnelová
  • Zweite Vorsitzende: Nathalie Schönwetter
  • Kassierin: Andrea Abspacher
  • Schriftführerin: Saskia Ferner
  • Beisitzer: Eva Ackermann, Cornelia Heuberger, Judith Ker, Verena Lipp, Ernst Reng, Antje Rößner, Jessica Schwarz
  • Kassenprüfer: Bernhard Strehle, Johanna Lange de Sousa Pinto

Der neue Vorstand plant bereits eine Vielzahl spannender Aktionen, darunter das Binden eines Osterkranzes, die Teilnahme an der Initiative „Saubere Landschaft 2026“ der Stadt Neuburg sowie das Kirschblütenfest. Diese Aktivitäten versprechen, die Gemeinschaft zu stärken und das Interesse an gärtnerischen Tätigkeiten zu fördern.

Bedeutung des Ehrenamts

Die Herausforderungen, vor denen der Gartenbauverein Ried stand, sind nicht einzigartig. Viele Vereine kämpfen mit dem Mangel an ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern, was die rechtliche Handlungsfähigkeit gefährden kann. Ein Verein ohne einen kompletten Vorstand ist nicht nur handlungsunfähig, sondern kann auch teure rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, wenn ein Notvorstand einberufen werden muss. Daher ist es entscheidend, dass Mitglieder bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv in die Vorstandsarbeit einzubringen.

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Das Engagement der Ehrenamtlichen ist das Rückgrat jedes Vereins. Es ist wichtig, dass die Vorstandsmitglieder transparent arbeiten und nicht als „Geheimbund“ auftreten. Frühzeitige Ansprache geeigneter Mitglieder zur Übernahme von Vorstandsaufgaben kann helfen, die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung zu steigern. Oftmals wachsen Mitglieder durch kleinere Funktionen in verantwortungsvollere Aufgaben hinein, was dem Verein langfristig zugutekommt.

Die Neuaufstellung des Gartenbauvereins Ried ist ein ermutigendes Beispiel dafür, wie Gemeinschaft und Engagement zusammenkommen können, um die Tradition des gärtnerischen Schaffens zu bewahren und weiterzugeben. Mit einem neuen, motivierten Vorstand und viel frischem Wind ist der Verein bereit, neue Wege zu gehen und sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen.