In der charmanten Stadt Neu-Ulm, wo das Donaubad oft als ein Ort für entspannende Stunden im kühlen Wasser geschätzt wird, kam es vergangenen Sonntag zu zwei alarmierenden Vorfällen. Diese Ereignisse können einem wirklich die Laune verderben und zeigen, dass selbst an einem schönen Sommertag nicht alles so unbeschwert ist, wie es scheint.

Am frühen Nachmittag, genauer gesagt um 13:45 Uhr, bemerkte ein aufmerksamer Bademeister ein merkwürdiges Verhalten eines 63-jährigen Mannes. Dieser schwamm gezielt in Richtung einer Gruppe von Mädchen im Alter von 10 bis 15 Jahren und berührte sie unsittlich am Oberschenkel und an der Hüfte. Die Situation war alles andere als angenehm für die jungen Schwimmerinnen. Der Bademeister handelte schnell und bat den Mann ins Bademeisterbüro, während er die Polizei informierte.

Ein zweiter Vorfall im Donaubad

Wenige Stunden später, gegen 19:15 Uhr, musste die Polizei erneut ins Freibad ausrücken. Dabei handelte es sich um einen 50-jährigen Mann, der zwei weitere Mädchen an der Hüfte und am Bauch berührt hatte. Auch dieser Verdächtige wurde von der Polizei mit zur Wache genommen. Die Ermittlungen wegen sexueller Belästigung laufen gegen beide Männer, die nach ihrer Festnahme wieder auf freien Fuß gesetzt wurden. Merkwürdigerweise gibt es bisher keine Hinweise darauf, dass diese beiden Vorfälle in irgendeiner Weise miteinander verbunden sind.

Wie man sich vorstellen kann, löste der erste Vorfall nicht nur bei den betroffenen Mädchen, sondern auch bei den anderen Gästen und dem Personal große Besorgnis aus. Ein unbeteiligter Passant, der Zeuge der Festnahme des 63-Jährigen wurde, fühlte sich offenbar so provoziert, dass er dem Verdächtigen einen Ellenbogenstoß in den Rücken verpasste. Auch gegen diesen Mann wird jetzt wegen Körperverletzung ermittelt.

Aufruf zur Mithilfe

Die Polizei Neu-Ulm bittet in diesem Zusammenhang um Mithilfe. Zeugen oder weitere betroffene Personen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Neu-Ulm in Verbindung zu setzen. Die Telefonnummer lautet 0731/8013-0. Es ist wichtig, dass solche Vorfälle ernst genommen werden und dass alle, die sich im Donaubad aufhalten, sich sicher fühlen können.

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Die Geschehnisse im Freibad werfen nicht nur Fragen bezüglich der Sicherheit in Freizeiteinrichtungen auf, sondern verdeutlichen auch, wie wichtig es ist, wachsam zu sein. Wo man denkt, dass es nur um Sonne, Spaß und Abkühlung geht, können sich dunkle Schatten auftun. Der Sommer ist da, aber wir müssen alle darauf achten, dass er nicht von solchen unerfreulichen Vorfällen überschattet wird.

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