Heute ist der 2.07.2026 und in München spürt man bereits die Vorfreude in der Luft. Ein ganz spezieller Tag für die Absolventen des Privatgymnasiums Holzkirchen, denn sie feiern ihren Abschluss! Die Klassen 13a und 13b haben sich aufgemacht, um diesen bedeutenden Schritt zu zelebrieren. Die Feierlichkeiten der 13a fanden im Neubau der Schule statt, während die 13b im Glashaus Galanthus im Piusheim bei Glonn ihren großen Moment erlebte.

Inmitten dieser festlichen Atmosphäre präsentierten die beiden Schulleiter, Christian Lekebusch und Peter Globocnik, eine Doppelrede, die sowohl Optimismus als auch Pessimismus in Bezug auf Künstliche Intelligenz, Demokratie und die zukünftige Arbeitswelt thematisierte. Ein Thema, das für die Absolventen von großer Bedeutung ist. Die Schulleitung betonte, wie wichtig es ist, dass die Absolventen die Welt mit Engagement, Mut, Empathie und einem kritischen Blick gestalten. In einer Welt, die sich ständig wandelt, ist dieser Appell besonders relevant.

Emotionale Rückblicke und persönliche Abschiede

Ein bewegender Rückblick der Schüler Felix Arnold und Vinzent Richter von der 13b auf ihre Klassenleiterin Hanne Goertzen rührte viele zu Tränen. Acht Jahre lang hatte sie die Klasse begleitet und mit Herzblut unterrichtet. Um diesen Abschied zu zelebrieren, hatte Goertzen für jeden Schüler eine kleine Schultüte gebastelt, die an die Einschulung vor 13 Jahren erinnerte. Diese Geste zeigte nicht nur ihre Wertschätzung, sondern auch die tiefe Verbundenheit zwischen Lehrerin und Schülern.

Jörg Meister, der „Klassenpapa“ der 13a, erinnerte in seinem Vortrag an die Gemeinschaft und die Beziehungen zwischen Schülern, Eltern und Lehrern. Ein schöner Moment, der zeigt, wie wichtig der Zusammenhalt ist. Maurice Deisenrieder, Lenn Kortyka und Lilian Roth von der 13a beschrieben den Rückhalt, den sie in ihrer Zeit am PGH erfahren haben. Und das Gefühl von Geborgenheit, das sie dort gefunden haben, wird ihnen sicherlich in Erinnerung bleiben.

Ein unvergesslicher Abend

Die Zeugnisvergabe der 13a begann gegen Mitternacht. Ein bisschen verrückt, aber das machte es nur noch aufregender. Die Schüler schlüpften in ihre Doktorhüte und als die Schulleitung die Namen verlas, war die Aufregung greifbar. Eine Abschlussfeier, die mit einem gemeinsamen Sirtaki-Tanz ausklang – das hatte wirklich etwas Besonderes. 23 Schüler, darunter Maurice Deisenrieder, Victor Eder und Lilian Roth, haben hier ihren Weg geebnet und das Gefühl der Gemeinschaft gefeiert.

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Die 13b konnte mit 24 Absolventen, darunter Felix Arnold, Paulina Coulon und Sophia Völker, ebenfalls auf eine intensive Zeit zurückblicken. Der Druck und die Anstrengungen der letzten 24 Monate haben sich gelohnt, und das wurde von den Lehrern in ihren Reden mit herzlichen Glückwünschen und viel Respekt gewürdigt. Es ist nicht einfach, für andere zu reden, wie Psychologen sagen, und viele Absolventen werden sicherlich diese Herausforderung in ihren neuen Lebensabschnitten meistern müssen.

Ein Blick in die Zukunft

Die Reden der Lehrer erinnerten uns daran, wie wertvoll die Zeit in der Schule ist. Sie fragten: „Wo wäre ich ohne meine Schulbildung in den letzten Jahren?“ Diese Fragen sind wichtig, denn sie helfen dabei, die eigene Entwicklung zu reflektieren. Ein Zitat des Soziologen Gunnar Heinsohn über den technischen Fortschritt und die Verantwortung der jungen Generation hallte durch den Raum und verdeutlichte, dass die Absolventen jetzt in die Fußstapfen treten müssen.

Der Abend war mehr als nur eine Feier; er war ein Abschied und gleichzeitig ein Neubeginn. Hermann Hesse beschreibt in seinem Gedicht „Stufen“, dass jede Lebensphase ihre Zeit und Bedeutung hat. Die Absolventen stehen nun an der Schwelle zu neuen Abenteuern, zu Veränderungen, die nicht nur aufregend, sondern auch herausfordernd sein werden. Und so schwingt der Gedanke mit, dass jeder Abschied auch die Chance auf einen neuen Anfang bedeutet.

Mit einem Lächeln und dem Rückenwind der Erinnerungen gehen die Absolventen nun in die Welt hinaus. Ihre Zeit am Privatgymnasium Holzkirchen wird sie prägen und begleiten, egal, wo der Weg sie hinführt.

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