Heute ist der 7.06.2026, und während wir hier in Mühldorf am Inn sitzen, ist es an der Zeit, einen Blick auf eine bemerkenswerte Persönlichkeit zu werfen, die nicht nur die Wurzeln unserer Region schätzt, sondern auch aktiv an deren Zukunft mitgestalten möchte. Veronika Reisner, 33 Jahre alt, hat sich auf die Fahnen geschrieben, ihre Heimatstadt Simbach am Inn positiv zu verändern. Geboren in Rotthalmünster, verbrachte sie die ersten Jahre in Wittibreut, bevor sie in Simbach am Inn das Abitur ablegte. Nach einem spannenden Jahr in Tübingen und einer langen Studienzeit in München—insgesamt acht Jahre—kam sie mit ihrem Mann, der ebenfalls aus Simbach stammt, zurück in die Heimat. Gemeinsam haben sie zwei Töchter, eine sechs Jahre alte und eine sechs Monate alte, und das Familienleben hat für sie eine ganz besondere Bedeutung.

Veronika hat einen beeindruckenden akademischen Werdegang hingelegt: Mit einem Bachelor in Informatik und sowohl Bachelor als auch Master in Psychologie hat sie sich in verschiedenen Bereichen betätigt. Sie sammelte Erfahrungen im IT Consulting, in der Wissenschaft und im Web Development, bevor sie schließlich als Psychologin in Simbach arbeitet und sich zur Psychologischen Psychotherapeutin weiterbildet. Angetrieben von der Idee, dass die Erde und ihre Menschen eine bessere Zukunft verdienen, engagiert sie sich politisch und möchte als Stadtratskandidatin ein Zeichen setzen. Ihr Motiv? Die Teilnahme an „Fridays for Future“ hat sie inspiriert, sich aktiv für den Klimaschutz einzusetzen und die Erderwärmung zu begrenzen.

Ein Herz für die Umwelt und die Menschen

Veronika hat klare Ziele: Sie möchte Simbach nicht nur erhalten, sondern aktiv verbessern. Besonders am Herzen liegen ihr die Bedürfnisse von Kindern, Familien und Frauen. Ihre Schwerpunkte sind Umwelt- und Klimaschutz, mehr Radwege, Photovoltaikanlagen, mehr Pflanzen und die Entsiegelung von Flächen. Die Förderung erneuerbarer Energien ist für sie kein bloßes Lippenbekenntnis, sondern ein zentrales Anliegen. Sie interessiert sich brennend dafür, was eine lebenswerte Stadt ausmacht. Dabei möchte sie die Menschen in den Mittelpunkt ihrer Überlegungen stellen. „Was brauchen die Leute? Wie können wir das Leben hier noch schöner gestalten?“ fragt sie sich immer wieder. Das sind Fragen, die nicht nur auf dem Papier stehen, sondern die sie in der Praxis umsetzen möchte.

Ein besonderer Ort für Veronika ist die Kapelle mit dem Bankerl hinter Eggstetten, wo sie einen traumhaften Ausblick über die Felder und das Inntal genießen kann. Das ist der Platz, an dem sie ihre Gedanken sammeln und von der Natur inspiriert werden kann. Ihre Freizeit verbringt sie gerne mit der Familie—sei es beim Radfahren in der Natur oder beim Gärtnern. Diese kleinen Auszeiten sind für sie ebenso wichtig wie ihr politisches Engagement. Veronika hat auch einen Wunsch für die Stadt: eine Elektrifizierung und den Ausbau der Bahnstrecke Mühldorf-Simbach. Damit könnte der öffentliche Nahverkehr einen entscheidenden Schritt nach vorne machen und gleichzeitig umweltfreundlicher werden.

Ein Blick in die Zukunft

Die Herausforderungen sind groß, und der Weg ist nicht immer leicht. Aber Veronika zeigt sich unbeirrt und voller Tatendrang. Sie glaubt fest daran, dass es möglich ist, Simbach zu einem Vorbild für andere Städte zu machen, wenn man die richtigen Schritte geht und die Gemeinschaft mitnimmt. Es ist ermutigend zu sehen, wie engagierte Menschen wie sie sich für die Zukunft unserer Städte einsetzen und die nächste Generation im Blick haben. In einer Zeit, in der Klimawandel und Umweltverschmutzung omnipräsent sind, ist ihr Engagement eine willkommene Lichtgestalt, die uns zeigt, dass Veränderung möglich ist, wenn man nur den Mut hat, sie zu wagen.

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