Heute ist der 2.06.2026 und in Mühldorf am Inn tut sich etwas. Die CSU-Abgeordneten Günter Baumgartner und Stephan Mayer haben kürzlich eine Petition zur Elektrifizierung der Bahnstrecke Mühldorf-Simbach an Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder übergeben. Ein eindrucksvolles Zeichen des Engagements: Rund 6.000 Unterschriften wurden gesammelt, hauptsächlich durch den Stadtverein Simbach am Inn. Eine stolze Zahl, die zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger hinter diesem wichtigen Anliegen stehen.

Die Übergabe fand am 30. April am Bahnhof in Simbach statt und war nicht nur ein formeller Akt, sondern auch ein Aufruf zur Mobilität und zur Verbesserung der Infrastruktur in der Region. Denn die Elektrifizierung dieser Bahnlinie wird nicht nur als essenziell für den Standortfaktor angesehen, sondern ist auch ein Schritt in Richtung umweltfreundlicher Verkehr. Bisher gibt es allerdings noch keinen Planungsauftrag aus dem Bundesverkehrsministerium für die Elektrifizierung – ein Umstand, der bei vielen Einheimischen auf Unverständnis stößt.

Die Dringlichkeit der Elektrifizierung

Die Abgeordneten haben sich dazu verpflichtet, weiterhin für die Elektrifizierung des Abschnitts Mühldorf-Simbach zu kämpfen. Und das ist dringend nötig, denn die Europäische Union warnt bereits vor einem drohenden Stillstand der grenzüberschreitenden Bahnverbindung zwischen Deutschland und Österreich. Während Österreich plant, die Inntalkreisbahn bis 2029 zu elektrifizieren, scheint Deutschland bei Mühldorf-Simbach hinterherzuhinken. Die Ertüchtigung der Ausbaustrecke (ABS) 38 umfasst immerhin 145 Schienenkilometer, die größtenteils zweigleisig ausgebaut und elektrifiziert werden – nur der besagte Abschnitt bleibt außen vor.

Die Planungskosten für die Elektrifizierung des Mühldorf-Simbach-Abschnitts belaufen sich auf etwa zwölf Millionen Euro. Ein Betrag, der angesichts der positiven Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft und den Klimaschutz nicht zu hoch erscheint. Die CSU-Abgeordneten fordern daher die Bereitstellung dieser Mittel im nächsten Bundeshaushalt, um den Bürgerinnen und Bürgern, den Betrieben und dem Klimaschutz gerecht zu werden.

Ein engagierter Einsatz

Zusätzlich zu den Unterschriften ist es erwähnenswert, dass die Abgeordneten auch ein Versprechen an die Initiatoren der Petition eingelöst haben, unter ihnen Theresia Nüßlein. Ihre Unterstützung ist ein weiteres Zeichen für den Zusammenhalt und das Engagement der Region. Die Bürgerinnen und Bürger, die sich für diese wichtige Initiative einsetzen, zeigen, dass sie bereit sind, für eine bessere Anbindung und umweltfreundliche Mobilität zu kämpfen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

In der Luft liegt eine Mischung aus Hoffnung und Entschlossenheit. Die Menschen hier wissen, dass eine Elektrifizierung nicht nur die Reisezeiten verkürzen würde, sondern auch eine umweltfreundliche Alternative zum Auto bietet. Die Stimmen für die Elektrifizierung der Bahnstrecke werden lauter, und die CSU-Abgeordneten sind entschlossen, ihre Stimmen in Berlin Gehör zu verschaffen. Es bleibt zu hoffen, dass bald positive Nachrichten folgen und die Planung für die Elektrifizierung voranschreitet.