Heute ist der 9. Juni 2026, und Mühldorf am Inn steht vor einer aufregenden Veränderung. Ab Montag wird diese charmante Stadt zum Eurocity-Halt, was bedeutet, dass täglich drei Eurocity-Züge in jede Richtung nach Wien fahren werden. Das ist ein echter Schritt nach vorne, nicht nur für die Anwohner, sondern auch für Reisende, die einen direkten Zugang zur österreichischen Hauptstadt suchen.
Die neuen Verbindungen sind nicht nur für Mühldorf selbst, sondern auch für die nahegelegene Stadt Simbach am Inn von Bedeutung, denn auch hier halten die Eurocity-Züge. Die Gründe für diese neue Verbindung liegen in der Korridorsanierung der Bahn. Ein Abschnitt zwischen Nürnberg und Regensburg ist bis zum 10. Juli voll gesperrt, und die Sanierung der Strecke Regensburg-Obertraubling bis Passau beginnt am 14. Juni und dauert bis zum 12. Dezember. Während dieser Bauphase wird das Angebot über München erweitert. So profitieren Mühldorf und Simbach am Inn bis Dezember von täglich sechs Eurocity-Halten.
Fahrpläne und Details
Die Eurocity-Züge ab München fahren um 10:21, 14:21 und 18:21 Uhr, während die Abfahrten aus Mühldorf um 10:49, 12:51 und 20:51 Uhr erfolgen. Hierbei ist jedoch zu beachten: Ein Eurocity-Ticket ist erforderlich, das Deutschlandticket gilt nicht. Die Fahrzeit der Eurocity-Züge beträgt etwa eine Stunde – das ist vergleichbar mit den Regionalzügen, also keine langen Wartezeiten für die Reisenden. Ein kleiner Wermutstropfen könnte die Tatsache sein, dass die Mühldorfer Strecke nicht elektrifiziert ist. Die Züge werden daher von einer Diesellok gezogen und es ist ein Lokwechsel in Wels, Oberösterreich, geplant.
Was die Eurocity-Züge noch besonders macht? Sie bestehen aus sechs Wagen und werden zwischen Wels und München von einer österreichischen Diesellok der Baureihe 2016 gezogen. Das ist schon fast nostalgisch, wenn man bedenkt, dass die Strecke Regensburg-Passau, die ab dem 14. Juni 2026 generalsaniert wird, bereits in der Vergangenheit nur sporadisch für den internationalen Fernverkehr genutzt wurde. Der Orient-Express, der von 1883 bis 1897 auf dieser Strecke fuhr, bleibt unvergessen.
Ticketbuchung und Verfügbarkeit
Fahrkarten sind bereits erhältlich und teilweise zu Preisen unter dem regulären Nahverkehrstarif – das ist doch eine gute Nachricht für Sparfüchse! Tickets können über das Portal des EC Deutsche Bahn Service reserviert oder direkt erworben werden. Das System ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Suche nach passenden Verbindungen im Eurocity-Zug. Man kann bereits viele Wochen vor der Reise buchen, was den Reisenden Planungssicherheit gibt.
Besonders praktisch sind die Filteroptionen, die zur Anpassung der Suche genutzt werden können – zum Beispiel die Auswahl des Reiseziels, der gewünschten Klasse und der Abfahrtszeit. So haben die Reisenden die Möglichkeit, ihre Reise ganz nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Und wer weiß – vielleicht wird die neue Verbindung zwischen München und Wien ja sogar für Reisende zur neuen Lieblingsstrecke?
Die Vorfreude auf die neuen Eurocity-Verbindungen ist spürbar. Eine direkte Anbindung an zwei bedeutende Städte, die Möglichkeit, entspannter zu reisen, und dazu noch ein wenig Geschichte, die in den Zügen mitschwingt – das alles macht die neuen Verbindungen zu einem echten Highlight für die Region. Mühldorf am Inn wird in den kommenden Monaten sicherlich viel zu erzählen haben!