Fripa Papierfabrik: Ein Schritt in die Zukunft der Nachhaltigkeit und Innovation
Die Fripa Papierfabrik Albert Friedrich KG, die im beschaulichen Miltenberg ansässig ist, hat sich vor kurzem in die europäische AF Tissue Expert Group KG eingegliedert. Das Ziel dieser Holding ist klar: die Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Unternehmen zu stärken. Am 8. Juni 2026 wurde die Einbringung der Fripa Papierfabrik und ihrer Tochtergesellschaft, der Fripa Markenvertriebs GmbH, ins Handelsregister eingetragen – rückblickend zu einem Zeitpunkt, der alles andere als unwichtig ist: dem 31. Dezember 2025.
Unter dem Dach der Holding sind gleich fünf Unternehmen vereint, und das über vier Produktionsstandorte verteilt in Deutschland, der Schweiz und Polen. Zu diesen gehören neben Fripa und der Fripa Markenvertriebs GmbH die Tela GmbH, die Cartaseta AG und die Fabryka Papieru Czerwonak. Interessanterweise bleiben Fripa und ihre Tochtergesellschaften als eigenständige Firmen bestehen. So wird sichergestellt, dass Kunden, Lieferanten und Partner keine Veränderungen in ihren gewohnten Geschäftsbeziehungen erwarten müssen.
Innovation und Nachhaltigkeit im Fokus
Um die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern, hat Fripa bereits einige zukunftsweisende Maßnahmen umgesetzt. Dazu zählt der Bau eines neuen Technikgebäudes sowie einer modernen Papiermaschine am Standort Miltenberg. Diese Investitionen sind nicht bloß Zahlen auf dem Papier – sie unterstreichen das Engagement des Unternehmens, sich in einem hart umkämpften Markt zu behaupten.
Ein weiteres spannendes Projekt, das aus der Fripa Markenvertriebs GmbH hervorgegangen ist, ist der Onlineshop „Tissue Expert“, der Ende August 2024 ins Leben gerufen wurde. Hier können sowohl gewerbliche Kunden als auch private Großverbraucher die Marken oecolife und Glücksblatt erwerben. Das Besondere? Der Shop ermöglicht ein einfaches und bequemes Einkaufen ohne Vertragsbindung. Und ganz nebenbei wird das beste Preis-Leistungs-Verhältnis durch den direkten Bezug vom Hersteller gewährleistet. Schneller Versand innerhalb von 2-3 Werktagen ist da fast schon eine Selbstverständlichkeit.
Nachhaltigkeit im Papiermarkt
Die Marke oecolife hat sich seit ihrer Einführung im Jahr 2021 einen Namen gemacht. Sie bietet Toilettenpapier aus 100% zertifiziertem Bambuszellstoff an – und das alles in Deutschland produziert! Ein echter Gewinn für die Umwelt, denn Bambus ist ressourcenschonend und benötigt deutlich weniger Wasser als herkömmliche Materialien. Die Verpackungen sind ebenfalls durchdacht: plastikfrei aus Altpapier oder recyceltem Kunststoff, der zu 100% recycelbar ist. Die Marke Glücksblatt kann hier ebenso punkten, denn sie bietet hochqualitatives, drei- oder vierlagiges Toilettenpapier mit einer charmanten Kleeblattprägung an.
Doch nicht nur die Produkte selbst, auch die Produktionsweise wird immer umweltfreundlicher. Fripa beachtet Umweltzertifizierungen wie „FSC“ und „PEFC“, die für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung stehen. Das ist mehr als nur ein Marketing-Gag; es ist ein Schritt in die richtige Richtung und zeigt die Verantwortung, die Unternehmen heute übernehmen sollten.
Ein Blick auf die Branche
Die Papier- und Zellstoffindustrie ist bekannt für ihre intensiven Ressourcenanforderungen. So benötigt die Branche beispielsweise etwa 10 m³ Abwasser pro Tonne Papier. Die gute Nachricht? Es gibt bereits zahlreiche Technologien zur Reduzierung von Rohstoffen, Chemikalien und Energieverbrauch. Das Umweltbundesamt setzt sich aktiv dafür ein, Verunreinigungen an der Quelle zu vermeiden und innovative Ansätze zur Abwasserbehandlung voranzutreiben.
Insgesamt zeigt sich, dass die Fripa Papierfabrik und ihre Partner nicht nur in Sachen Produktion, sondern auch in puncto Nachhaltigkeit und Innovation auf dem richtigen Weg sind. Die Herausforderungen im Hygienepapiermarkt sind groß, doch mit einem klaren Fokus auf Qualität und Umweltbewusstsein könnte Fripa einen wichtigen Beitrag leisten – sowohl für sich selbst als auch für die Branche insgesamt.
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