Heute ist der 17.05.2026, und während die Welt draußen in der Frühlingssonne erblüht, bleibt ein bedeutendes Ereignis in der Alpenregion aus: Die Gebirgsschützenkompanie Tegernsee wird nicht am mit Spannung erwarteten Alpenregionstreffen in Innsbruck teilnehmen. Hierbei handelt es sich um eine Veranstaltung, die in der Regel zwischen 7000 und 10.000 Schützen anzieht – ein echtes Spektakel! Doch die Tegernseer haben sich entschlossen, diesem Jahr fernzubleiben. Der Hauptgrund für die Absage? Ein Stadion, das nicht gerade als schützenswert gilt.
Hauptmann Wolfgang Baier und sein Stellvertreter Hannes Wiesner haben das Bergisel-Stadion inspiziert und waren nicht gerade begeistert. Die Sicherheitssituation sowie der steile Weg ins Stadion wurden als unzumutbar erachtet, vor allem im Hinblick auf den Altersdurchschnitt der Schützen. Der Weg vom Bus-Parkplatz bis zum Stadion ist immerhin etwa zwei Kilometer lang – das ist kein Zuckerschlecken! Und die Tribünen? Na ja, die Verletzungsgefahr, die dort lauert, hat Baier ebenfalls stark beschäftigt.
Hohe Preise und ungewisse Rückkehr
Ein weiterer Dämpfer ist die Tatsache, dass die Preise für Speisen und Getränke im Festbetrieb ganz schön ins Geld gehen. Wer kann schon 19 Euro für einen Schweinsbraten und 5,90 Euro für ein Bier locker machen? Das lässt die Stimmung doch ein wenig trüben. Ursprünglich war geplant, nach dem Festzug heimzukehren und im Tegernseer Bräustüberl einzumarschieren. Aber eine Tischreservierung in der Messehalle konnte nicht garantiert werden, insbesondere wegen möglicher Wetterumschwünge. Das macht die Sache nicht einfacher!
Es bleibt unklar, ob auch andere Kompanien aus Bayern dem Treffen fernbleiben werden. Ein Sprecher des Bundes der Bayerischen Gebirgsschützen hat zwar angedeutet, dass einige Kompanien aufgrund von Terminüberschneidungen eventuell in kleiner Besetzung anreisen könnten. Aber wie das letztlich ausgeht, steht in den Sternen.
Ein Blick in die Zukunft
Die Entscheidung der Tegernseer Gebirgsschützen ist nicht nur eine Frage des Komforts oder der Sicherheit. Es ist auch ein Zeichen für die Herausforderungen, die mit großen Veranstaltungen einhergehen. Die Schützen stehen vor der Frage, wie sie Tradition und Moderne in Einklang bringen können. Ob es in Zukunft Änderungen geben wird, um solche Veranstaltungen attraktiver zu gestalten? Vielleicht sind innovative Lösungen gefragt, um sowohl die Sicherheit als auch die Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten. Wer weiß, was die Zukunft bringt? Eins ist sicher: Die Tradition der Gebirgsschützen wird weiterleben, auch wenn der Weg dorthin manchmal steinig ist. Und vielleicht gibt es ja beim nächsten Mal einen besseren Grund, um sich zu versammeln.