Die Vorfreude in Miesbach ist spürbar! Am 21. Juni wird im Freilichtmuseum Glentleiten ein ganz besonderes Jubiläum gefeiert: Der Ausbildungskompass wird zehn Jahre alt! Und als wäre das nicht schon Grund genug zu feiern, wird auch noch ein Weltrekordversuch gestartet. Das Ziel? Die längste Menschenkette der Ausbildungsberufe zu bilden! Eine beeindruckende Strecke von 400 Metern soll dabei entstehen.

Jeder, der ein offizielles Dokument zur Ausbildung – sei es ein Gesellenbrief, ein Lehrvertrag oder ein Abschlusszeugnis – vorzeigen kann, ist herzlich eingeladen, an dieser einzigartigen Aktion teilzunehmen. Das Beste daran? Die Teilnahme ist für Menschen jeden Alters möglich und die Anmeldung? Einfach optional! Wer mitmacht, darf sich über freien Eintritt ins Museum freuen. Und die Betriebe, die ihre Auszubildenden dabei unterstützen, erhalten sogar Zertifikate. Ein echter Anreiz, oder?

Ein Blick zurück und nach vorn

Die Menschenkette soll nicht nur die Vielfalt von etwa 185 Ausbildungsberufen in der Region repräsentieren, sondern auch den Zusammenhalt und die Bedeutung der dualen Ausbildung in Deutschland unterstreichen. Das ganze Spektakel beginnt am Sonntag um 10 Uhr und eine Drohne wird den Moment festhalten – ein unvergesslicher Anblick! Allerdings, und das ist ein bisschen schade, kann kein Guinness World Record aufgestellt werden, da das duale Ausbildungssystem nicht weltweit vergleichbar ist. Trotzdem bleibt der Rekordversuch ein riesiges Event für alle Beteiligten.

Der Ausbildungskompass hat sich in den letzten zehn Jahren gewaltig entwickelt. Ursprünglich in vier Landkreisen gestartet, ist er mittlerweile in 30 Landkreisen vertreten und hat die Zahl der teilnehmenden Betriebe und Auszubildenden kontinuierlich gesteigert. Auch die Digitalisierung des Ausbildungskompasses wurde für den Bayerischen Innovationspreis nominiert! Das zeigt, wie wichtig die Initiative ist und dass das Haptische – also das Greifbare – auch in einer digitalen Welt seinen Platz hat.

Gemeinsam in die Zukunft

Es ist einfach beeindruckend, wie der Ausbildungskompass nicht nur lokale Ausbildungsberufe sichtbarer macht, sondern auch das Bewusstsein für die duale Ausbildung schärft. In Zeiten, in denen viele junge Menschen sich fragen, welche Zukunft ihnen bevorsteht, ist eine solche Veranstaltung eine wunderbare Möglichkeit, die Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten aufzuzeigen. Vor allem in einer Region wie Miesbach, die mit ihrer Tradition und ihren Betrieben so viel zu bieten hat!

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Am Ende bleibt nur zu sagen: Packt eure Unterlagen ein und seid dabei, wenn Miesbach am 21. Juni Geschichte schreibt! Es wird ein Stück weit mehr als nur ein Rekordversuch – es wird ein Zeichen der Gemeinschaft und der Wertigkeit von Ausbildung in Deutschland. Und vielleicht, nur vielleicht, bringt dieser Tag auch ein paar neue Gesichter in die Ausbildungswelt. Wer weiß, was die Zukunft bringt?