Der Aufbruch in Miesbach: Cornelia Dilley übernimmt die Führung im Rotary Club Schliersee
Heute ist der 30.06.2026 und in Miesbach, genauer gesagt im Garten des Restaurants Culinaria, hat ein spannender Wechsel im Rotary Club Schliersee stattgefunden. Cornelia Dilley hat das Präsidentenamt übernommen und damit die Staffel von Petra Reindl und Christian Döring, die den Club im letzten Jahr als Doppelspitze geleitet haben, übernommen. Ein Jahr, das, wie Döring sagt, als „besonderes rotarisches Jahr“ in die Annalen eingehen wird. Die anfängliche Skepsis gegenüber dieser neuen Führungsstruktur hat sich in eine wertvolle Erfahrung gewandelt, die die Gemeinschaft gestärkt hat.
„Gemeinschaft macht stark“, so lautet das Motto, unter dem Dilley nun das Ruder in die Hand nimmt. In ihrer Antrittsrede sprach sie eindringlich über die wachsende Bedeutung von Gemeinschaft in Zeiten, in denen der gesellschaftliche Ton rauer wird. Es sind nicht nur leere Worte; sie möchte die Werte, für die Rotary steht, in den Vordergrund rücken: Freundschaft, Verantwortung, Offenheit und den unermüdlichen Wunsch, die Gesellschaft zu verbessern.
Ein neues Mitglied für den Club
Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Aufnahme von Jens Zangenfeind als neuem Mitglied, noch bevor er offiziell zum Landrat gewählt wurde. Zangenfeind selbst äußerte, dass es für ihn eine große Ehre sei, Teil dieser Gemeinschaft zu werden. Man spürte förmlich die Aufbruchstimmung in der Luft, als er seine Worte an die Anwesenden richtete. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie sich Menschen zusammenfinden, um etwas Größeres zu schaffen.
Die Spendenbereitschaft zeigte sich auch gleich bei einer spontanen Sammlung unter den Mitgliedern. Unglaubliche 6800 Euro wurden zusammengetragen, um einen neuen Heizkessel für eine Schule in der ukrainischen Gemeinde Trostyanets zu finanzieren. Bürgermeister Yuriy Bova hatte zuvor die prekäre Lage der Kommune geschildert und die Dringlichkeit der Unterstützung unterstrichen. Solche Taten bringen einen zum Nachdenken und zeigen, wie wichtig es ist, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen.
Gemeinschaft in stürmischen Zeiten
In einer Welt, die oft so chaotisch und unberechenbar erscheint, sind solche Initiativen wie die des Rotary Clubs ein Lichtblick. Es wird deutlich, dass Dilley und ihre Vorgänger die richtige Richtung eingeschlagen haben. Der Wunsch, eine Gemeinschaft zu bilden und zu unterstützen, wird nicht nur in Worten, sondern auch in Taten sichtbar. Die Mitglieder des Clubs zeigen, dass sie bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, und das ist einfach nur großartig.
Die Zukunft des Rotary Clubs Schliersee unter der Führung von Cornelia Dilley verspricht spannend zu werden. Wenn Gemeinschaft Stärke bedeutet, dann ist die Basis gelegt, um auch in den kommenden Monaten und Jahren viel Gutes zu bewirken. Und wer weiß, vielleicht wird die nächste Sitzung im Culinaria noch viel mehr Geschichten und Erfolge hervorbringen.
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