Am 10. Juli 2026 geschah etwas, das den Passagieren des Ryanair-Flugs FR1879 von Thessaloniki nach Memmingen den Atem raubte. Um 6:12 Uhr, während das Flugzeug mit einer Geschwindigkeit von 600 km/h in den Himmel schoss, zersprang eine Fensterscheibe. Ein ohrenbetäubender Knall – und schon hingen Sauerstoffmasken von der Decke. Ein 61-jähriger serbischer Passagier, der am Fenster saß, wurde durch den Druck fast aus dem Flugzeug gesogen. Glücklicherweise hielten ihn seine Frau und andere Reisende fest. Der Sicherheitsgurt – ein wahrer Lebensretter! – hat vermutlich Schlimmeres verhindert.

Der Vorfall ereignete sich nur acht Minuten nach dem Start. Die Piloten, alarmiert durch ein Triebwerkproblem, entschieden sich zur sofortigen Rückkehr nach Thessaloniki. Während das Flugzeug sank, war die Feuerwehr bereits am Flughafen Makedonia in Bereitschaft. Zurück am Boden wurde der Verletzte, zusammen mit drei weiteren Passagieren, die medizinische Hilfe benötigten, behandelt. Der Mann litt unter Schock, Nackenverletzungen und Verbrennungen. Was für ein Schreck!

Heftige Turbulenzen und ein weiteres Drama

Und als ob das nicht genug wäre, kam es nur ein paar Monate später zu einem weiteren Vorfall mit einer Ryanair-Maschine. Am 28. Dezember 2026 erlebte ein Flug von Birmingham nach Teneriffa heftige Turbulenzen, die die Passagiere durchschüttelten wie ein Mixer. Während des Bordservices sackte die Boeing 737 MAX 8 über Frankreich abrupt ab. Die Crew kämpfte darum, das Flugzeug in einer stabilen Höhe von etwa 3.000 Metern zu halten. Passagiere, die sich gerade noch bei einem Snack amüsierten, erlitten Verletzungen und waren sichtlich geschockt. Die 33-jährige Passagierin, die das Ganze als traumatisch beschrieb, wird diese turbulente Reise sicherlich nicht so schnell vergessen.

Nach dem Vorfall entschied sich die Crew zur sofortigen Umkehr. 50 Minuten später landete das Flugzeug wieder in Birmingham, wo eine kleine Anzahl von Passagieren medizinische Versorgung im Terminal erhielt. Und die Reisenden? Die wurden in ein Ersatzflugzeug umgebucht und starteten erst um 21:21 Uhr, also deutlich später als ursprünglich geplant.

Flugsicherheit im Fokus

Solche Vorfälle werfen immer wieder Fragen zur Flugsicherheit auf. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) beobachtet und dokumentiert solche Ereignisse genau. Monatlich wird ein Bulletin veröffentlicht, das Unfälle und schwere Störungen zusammenfasst. Zudem gibt es regelmäßige Zwischenberichte, um die Öffentlichkeit über den Stand der Ermittlungen zu informieren. Die BFU hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch umfassende Untersuchungen Hinweise zur Vermeidung zukünftiger Unfälle zu geben – und das ist mehr als nötig, wie die jüngsten Vorfälle zeigen.

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