In Maria Steinbach, einem kleinen, aber lebhaften Teil von Memmingen, stehen spannende Veränderungen an. Der Kirchhof, ein zentraler Ort für die Dorfgemeinschaft, soll im Februar 2027 saniert werden. Doch wie das so ist, ein bisschen Geld braucht man dafür schon. Die Sanierungsarbeiten bringen einen hohen finanziellen Aufwand mit sich, den die Gemeinde nicht allein stemmen kann. Öffentliche Zuschüsse, Eigenmittel und vor allem die Unterstützung der Dorfgemeinschaft sind gefragt.

Eine besonders aktive Rolle spielt der Katholische Frauenbund Maria Steinbach. Diese engagierten Damen haben beim Wallfahrtsfest am Pfingstmontag Kaffee und Kuchen verkauft und damit einen Erlös von stolzen 1000 Euro erzielt! Dieser Betrag wird direkt an die Katholische Kirchenstiftung gespendet und dient der Sanierung des Kirchhofs. Wallfahrtsseelsorger P. Hubert Veeser und Kirchenpfleger Georg Rauh sind dankbar für das Engagement der Kuchenbäckerinnen – ohne deren selbst gebackene Köstlichkeiten wäre das nicht möglich gewesen. Auch Pfarrsaalwirt Thomas Peschke hat tatkräftig beim Kuchenverkauf unterstützt. Das ist eine echte Teamleistung!

Pfarrhof erhält neues Gesicht

Doch nicht nur der Kirchhof steht im Mittelpunkt der Sanierungspläne. Der Pfarrhof, direkt neben der Wallfahrtskirche, benötigt ebenfalls eine Renovierung der Außenfassade. Risse im Putz und defekte Bleiverglasungen sind nur einige der Mängel, die festgestellt wurden. Interessanterweise wurde die Fassade zur Kirchhofseite bereits 2021 in Eigenleistung der Steinbacher renoviert. Ein echter Gemeinschaftsakt! Die Fensterläden am denkmalgeschützten Pfarrhof von 1720 wurden in Abstimmung mit dem Denkmalamt entfernt, was dem Gebäude einen neuen, historischen Glanz verleiht.

Das Gebäude selbst beherbergt nicht nur Verwaltungs- und Versammlungsräume, sondern auch Wohnungen für die Salvatorianer, die in der Seelsorge tätig sind. Die Pfarrgemeinde hat die Planung und Begleitung der Arbeiten übernommen und viele ehrenamtliche Stunden geleistet. Die Kosten der Renovierung wurden fast vollständig von der Diözese aus Kirchensteuermitteln getragen. Es ist schön zu sehen, wie viel Herzblut in diesen Erhalt gesteckt wird! Dank gebührt den Firmen, die bei der Ausführung geholfen haben, wie Glas Auerbacher Memmingen und Malerfirma Heinrich Schmid Gersthofen. Am Ende des Tages erstrahlt der Pfarrhof nun in historischem Glanz und ist bereit für die Zukunft.

Die Bedeutung der Fördermittel

<pJetzt stellt sich natürlich die Frage: Wie finanziert man solche Projekte? Kirchengebäude sind kulturelle und architektonische Zeugnisse, die oft eine kostspielige Instandhaltung benötigen. Hier kommen verschiedene Förderprogramme ins Spiel, die Gemeinden wie Maria Steinbach unterstützen. Es gibt beispielsweise die Denkmalschutzförderung der Bundesländer, die bis zu 50 % der förderfähigen Kosten abdeckt. Auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bietet finanzielle Unterstützung für kulturell bedeutende Kirchen.

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Die EU-Förderprogramme helfen, wenn es um die Restaurierung und nachhaltige Nutzung von Kirchen mit europäischer Bedeutung geht. Zudem gibt es steuerliche Vorteile für denkmalgeschützte Kirchen. Das ist eine echte Erleichterung für die Gemeinden, die oft auf solche Unterstützung angewiesen sind, um die hohe finanzielle Last zu stemmen. Letztendlich tragen all diese Maßnahmen dazu bei, dass Kirchengebäude nicht nur erhalten bleiben, sondern auch weiterhin das kulturelle Erbe und die Landschaft in Deutschland prägen.

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