In der malerischen Region Main-Spessart, wo die Würzburger Weinfelder auf das fruchtbare Land treffen, gibt es ein kleines, aber feines Juwel: die Streuobstwiesen. Diese ökologisch wertvollen Lebensräume sind nicht nur eine Augenweide, sondern bieten auch die Möglichkeit zur Selbstversorgung mit heimischem Obst. Wer schon immer mal die Kunst der Obstbaumpflege erlernen wollte, hat jetzt die Gelegenheit, sich zum zertifizierten Obstbaumpfleger ausbilden zu lassen! Die unterfränkischen Kreisfachberater, zusammen mit dem Bezirksverband für Gartenbau und Landespflege, bieten diesen interessanten Lehrgang an. Und das in der vierten Auflage!

Der Kurs startet am 20. November 2026 und umfasst insgesamt zehn ganztägige Module, die jeden Freitag an verschiedenen Orten in Unterfranken stattfinden. Am 12. November 2027 wird der letzte Kurstag mit einer theoretischen und praktischen Prüfung sowie der feierlichen Zertifikatsübergabe stattfinden. Das Ganze ist für all jene gedacht, die sich intensiver mit Obstbäumen, deren Pflege, Veredelung, Sortenkunde und Verwertung beschäftigen möchten. Ein wahres Paradies für alle, die gerne im Grünen arbeiten und das Wissen um die heimische Flora erweitern möchten!

Kursinhalte und Anmeldung

Die Inhalte des Kurses sind vielfältig. Von der Biologie der Obstbäume über die richtige Pflanzung bis hin zu Schnitt, Veredelung und Sortenbestimmung – hier lernt man alles, was man braucht, um die eigenen Obstbäume zum Blühen zu bringen! Der erfolgreiche Abschluss wird im Rahmen des Streuobstpakts Bayern anerkannt. Das macht die Teilnahme besonders attraktiv für alle, die sich aktiv für die Erhaltung dieser wertvollen Lebensräume einsetzen möchten.

Die Kursgebühr beträgt 650 Euro und beinhaltet nicht nur die Kosten für die Kursunterlagen, sondern auch für Mittagessen und Getränke – was will man mehr? Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, also sollte man schnell sein! Der Anmeldeschluss ist der 15. Oktober – und hier kommt der Kontakt ins Spiel: Hilmar Keller oder Maximilian Markert stehen unter den Telefonnummern (09353) 7931805 oder (09353) 7931865 für Fragen zur Verfügung. Natürlich kann man auch eine E-Mail schreiben an hilmar.keller@lramsp.de oder maximilian.markert@lramsp.de.

Streuobstwiesen: Ein wertvolles Erbe

Streuobstwiesen sind nicht nur ein schöner Anblick, sondern auch ein wichtiger Lebensraum für über 5.000 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten. In Deutschland gibt es rund 6.000 Obstsorten – eine schier unendliche Vielfalt, die es zu entdecken gilt! Das ist nicht nur für Hobbygärtner spannend, sondern auch für Naturliebhaber und Umweltinteressierte. Die Streuobstwiesen in Deutschland haben zwar schon eine traurige Geschichte hinter sich – von einst 1,5 Millionen Hektar sind nur noch etwa 250.000 Hektar übrig – aber es gibt Initiativen und Projekte, die sich für den Erhalt und die Pflege dieser besonderen Lebensräume einsetzen.

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Interessant ist auch, dass Bewerbungen für finanzielle Unterstützung regionaler Projekte rund um Streuobstwiesen bis zum 31. August 2026 möglich sind. Wer also ein Projekt im Kopf hat, sollte sich beeilen! Zudem gibt es eine bundesweite Liste von über 400 Mostereien und Lohn-Ölmühlen für die Saftproduktion aus eigenem Obst, sowie 130 Brennereien, die in 14 Bundesländern Obstbrand herstellen. Das ist nicht nur eine tolle Möglichkeit, die eigene Ernte zu verwerten, sondern auch eine Chance, die lokale Wirtschaft zu unterstützen!

Für all jene, die sich noch intensiver mit dem Thema Streuobst beschäftigen möchten, gibt es auf der Website des Streuobstzentrums Hessen weitere Informationen zu Fortbildungen und Veranstaltungen. Ein Blick lohnt sich, um in die wunderbare Welt der Streuobstwiesen einzutauchen und vielleicht selbst zum Pfleger eines kleinen Obstparadieses zu werden!

Gerade bei regionalen Medien zählt nicht nur inhaltliche Nähe, sondern auch die technische Abbildung davon. Unsere VeloCore-Plattform, umgesetzt durch Daniel Wom, verbindet lokale Relevanz mit moderner, performanter Technik.