Heute, am 28.05.2026, ist es mal wieder soweit: Die Straßen rund um Lindau am Bodensee stehen vor einer massiven Herausforderung. Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West gibt eine Warnung heraus, die Autofahrer unbedingt beachten sollten. Am Samstag, den 30. Mai, ist mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen, und das hat seinen Grund. Eine angemeldete Versammlung im Bereich der Brennerautobahn in Tirol lässt die Behörden aufhorchen. Die Polizei rät dringend davon ab, nicht zwingend erforderliche Fahrten in diese Richtung zu unternehmen.

Die Situation zieht weite Kreise – die österreichischen Behörden haben bereits Maßnahmen ergriffen, die sich als durchaus belastend erweisen könnten. Dosierampeln werden aktiviert und im Grenztunnel Füssen könnte es zu einer Blockabfertigung kommen. Wer glaubt, die A7 zwischen Füssen und Oy-Mittelberg wäre ein sicherer Hafen, der irrt gewaltig. Dort drohen erhebliche Rückstaus und eine wahre Verkehrsüberlastung. Um der Situation Herr zu werden, wird der Verkehr über die A96 in Richtung Lindau umgeleitet, was die Lage nur noch komplizierter macht.

Verkehrschaos in Sicht

Der Landkreis Ostallgäu, ebenso wie die Nachbarn im Oberallgäu und Lindau, stehen in engem Austausch mit der Polizei. Der Ostallgäuer Landrat Bernd Stapfner hat bereits eindringlich gewarnt: Massive Verkehrsbelastungen im Raum Füssen und Nesselwang sind zu erwarten. Die Polizei wird mit starken Kräften vor Ort sein, um den Verkehrsfluss zu steuern und die Sicherheit zu gewährleisten. Dabei stehen Feuerwehrkräfte bereit, um im Notfall schnell eingreifen zu können. Ein gemeinsamer Appell der Behörden fordert die Bürger auf, nicht zwingend notwendige Fahrten zu vermeiden und die Reise sorgfältig zu planen.

Was die Reisenden unbedingt auch wissen sollten: Der Bereich rund um die Brennerautobahn (A13) wird in der Reisesaison 2026 nicht gerade ein Zuckerschlecken sein. Schon jetzt gibt es dort eine Baustelle an der Luegbrücke, die häufig zu Verkehrsbehinderungen führt, denn die Strecke ist überwiegend einspurig befahrbar. Das klingt nicht nach einem entspannenden Roadtrip! Autofahrer müssen sich darauf einstellen, dass an rund 180 Tagen im Jahr die Brennerautobahn zweispurig geöffnet ist. Und die Geschwindigkeit im Baustellenbereich ist auf 60 km/h reduziert – also heißt es, Geduld aufbringen!

Tipps für die Fahrt

Wer mit einem schweren Fahrzeug über 3,5 Tonnen unterwegs ist, wird vor der Luegbrücke von der rechten auf die linke Spur geleitet, um die Brücke zu entlasten. Pkw und Wohnwagen-Gespanne haben es da etwas einfacher, da sie beide Fahrspuren nutzen können. Wenn das Geduldsspiel auf der Brennerautobahn zu lange dauert, gibt es Alternativen, die das Reiseerlebnis vielleicht ein wenig erträglicher gestalten können: Frühmorgens starten, um Staus zu umgehen, und großräumige Umfahrungen über Gotthard, San Bernardino oder Tauernautobahn anvisieren – das klingt nach einem Plan!

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Für die Reisenden gilt auch, sich auf längere Wartezeiten vorzubereiten – ein paar Wasserflaschen und Snacks im Auto sind niemals verkehrt. Denn am Ende der Reise soll es ja nicht nur um das Ziel gehen, sondern auch um die Freude am Unterwegssein. Ob die neue Brücke, die parallel zur bestehenden Luegbrücke errichtet wird, die Lage nach ihrer Fertigstellung bis 2030 wirklich entspannen wird? Wir werden sehen. Bis dahin bleibt uns nur, die Straßen mit einer gewissen Gelassenheit zu nehmen und die kleinen Abenteuer am Wegesrand zu genießen.