Am Bodensee, wo die sanften Wellen auf die Ufer treffen und die Berge in der Ferne majestätisch aufragen, wurde die neue SAT.1-Serie „Ein Hof zum Verlieben“ zum Leben erweckt. Seit Anfang März 2026 können die Zuschauer die emotionale Reise der Hamburger Anwältin Laura Albers verfolgen, die von der talentierten Diana Staehly dargestellt wird. Diese Serie kombiniert gefühlvolle Geschichten mit familiären Geheimnissen und Neuanfängen und zieht die Zuschauer in ihren Bann.
Laura Albers, die ihren Apfelhof am Bodensee erbt, zieht mit ihrer Tochter Maja und ihrer Mutter Henni in das fiktive Örtchen Seelingen. Während die Dreharbeiten für die 120 Episoden am 5. Mai 2025 begannen und über ein halbes Jahr stattfanden, fanden viele Szenen nicht am Bodensee, sondern in Berlin und Brandenburg statt. Besonders der Drehort Dallgow-Döberitz, etwa 25 Kilometer westlich von Berlin, spielte eine zentrale Rolle. Diana Staehly bemerkte, dass die Dreharbeiten fernab der malerischen Kulisse des Bodensees zunächst ungewohnt waren, jedoch viele schöne Ecken in der Hauptstadt zu bieten hatten.
Drehorte und Dreharbeiten
Ein wichtiges Detail: Alle Szenen, die den Bodensee zeigen, wurden tatsächlich vor Ort in Lindau gedreht. Das Team drehte zwei Blöcke am Bodensee, jeweils eine Woche für 60 Folgen. Staehly genoss die Natur und fand oft Zeit für ein erfrischendes Bad im Bodensee, bevor die Dreharbeiten begannen. Die Entscheidung, oft draußen zu drehen, verlieh der Serie einen authentischen Look und verstärkte das Gefühl von Nähe zur Natur.
Während der Dreharbeiten entstanden enge Freundschaften zwischen den Schauspielern, darunter mit der talentierten Susan Hoecke, die ebenfalls Teil des Projekts war. Gitta Schweighöfer, die Lauras Mutter spielt, lobte die positive Stimmung am Set, die trotz des straffen Drehplans herrschte. Diana Staehly selbst fand es angenehm, während der Dreharbeiten in ihrem eigenen Bett zu schlafen und bei ihrer Familie zu sein. Der tägliche Weg zur Arbeit dauerte etwa 35 bis 40 Minuten, was für sie kein Problem darstellte, besonders da ihre Tochter Maja in der Pubertät ist und die Abstimmung ihrer Arbeitszeiten erleichtert.
Handlung und Charaktere
Die Figur der Laura Albers ist für Staehly eine Herzensangelegenheit. Mit einem Verlust konfrontiert, zeigt sich Laura als kompetent, humorvoll und emotional zurückhaltend. Sie steht allein für ihre Tochter verantwortlich, was ihre Emotionen und Entscheidungen stark beeinflusst. Staehly identifiziert sich gut mit ihrer Rolle und erkennt die Relevanz von Frauen in ihren 40ern in den Medien, die immer präsenter werden.
Die Serie behandelt zentrale Themen wie Liebe und Familie und entfaltet eine Mehr-Generationen-Geschichte, die das Herz der Zuschauer berührt. Diana Staehly ist zufrieden mit ihrer „Serienfamilie“, die aus drei Frauen unterschiedlichen Alters besteht. In einer Zeit, in der Krimis dominieren, wird „Ein Hof zum Verlieben“ als bewusster Gegenentwurf beschrieben, der den Fokus auf Gefühle und zwischenmenschliche Beziehungen legt.
Ein Blick in die Zukunft
Mit 120 Folgen hat Staehly ein hohes Pensum bewältigt, und obwohl sie realistisch bezüglich einer möglichen Fortsetzung der Serie ist, hofft sie auf eine positive Entwicklung. Als Serienfan zieht sie es vor, sich in die Figuren zu vertiefen, anstatt Filme zu schauen. Ihre Kindheit war geprägt von Serien wie „Friends“ und „Ally McBeal“, die einen bleibenden Eindruck hinterließen.
Die Dreharbeiten am Bodensee und in Berlin bieten nicht nur einen Blick auf die aufregende Welt des Fernsehens, sondern zeigen auch, wie vielfältig Deutschland als Drehort ist. Von den Küsten im Norden bis zu den Alpen im Süden gibt es zahlreiche beeindruckende Kulissen, die die Zuschauer in die Geschichten eintauchen lassen. Die Serie „Ein Hof zum Verlieben“ ist somit nicht nur ein unterhaltsames TV-Format, sondern auch ein kleiner Beitrag zur Landschaft der deutschen Film- und Serienkultur.