Heute, am 17. Mai 2026, ist Deutschland in Bewegung. Überall im Land finden in diesen Tagen zahlreiche Demonstrationen, Workshops und Events gegen den Rechtsextremismus statt. Und es gibt viel zu berichten! In den letzten Wochen hat sich die Anti-AfD-Bewegung kräftig formiert, um ein starkes Zeichen für ein demokratisches und vielfältiges Deutschland zu setzen. Die Proteste sind nicht nur ein Ausdruck von Meinungsfreiheit, sondern auch eine Reaktion auf die besorgniserregenden Umfragewerte der AfD, die bundesweit bei etwa 26 % liegen. In Ostdeutschland sogar bis zu 40 % – das lässt einem schon das Blut in den Adern gefrieren.
Die Proteste sind vielfältig und überall im Land zu finden. In Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg stehen wichtige Termine auf der Agenda. So treffen sich am 1. Mai in Tübingen die Menschen um 17:00 Uhr zum offenen Plenum „AfD-Verbot Jetzt“. Oder in Heidelberg am 3. Mai um 19:00 Uhr, wo das Plenum „widersetzen Mobi AG“ aufgerufen hat. Und nicht zu vergessen die tollen Aktionen in Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg und vielen anderen Städten – die Liste ist lang und die Engagements sind zahlreich!
Ein starkes Zeichen setzen
Die Protestwelle gegen Rechtsextremismus nimmt immer mehr Fahrt auf, und das hat seine Gründe. Nach Enthüllungen über geheime Treffen der AfD in Potsdam im Jahr 2024 begannen die Menschen, sich zu mobilisieren. Die Wahlen in diesem Jahr sind ein weiterer Grund für das Engagement der Bürger: In acht Bundesländern stehen Landtags- und Kommunalwahlen an, und die Angst vor einer möglichen Regierungsbeteiligung der AfD ist allgegenwärtig.
In den letzten Monaten formierten sich zahlreiche Bündnisse. In Düsseldorf-Garath beispielsweise haben sich „Garath tolerant und weltoffen“ und der DGB zusammengeschlossen, um gegen Björn Höcke zu protestieren. Tausende versammeln sich in Dortmund, um den Empfang der AfD im Rathaus zu boykottieren. Die Omas gegen Rechts sind ebenfalls wieder aktiv, was für viele ein Lichtblick ist. Die Mehrheit der Veranstaltungen verläuft friedlich und kreativ, und das ist einfach schön zu sehen.
Die Vielfalt der Proteste
Die Proteste sind nicht nur auf die Straßen beschränkt. Auch Online-Events gewinnen an Bedeutung. So werden digitale Plattformen genutzt, um auf die Gefahren von rechtsextremer Hetze aufmerksam zu machen. Man kann sich einfach nicht mehr zurücklehnen und abwarten! Die Menschen wollen aktiv werden, sich vernetzen und ein Zeichen setzen.
Die Termine sind zahlreich und die Themen vielfältig. So findet am 5. Mai in Hamburg um 17:00 Uhr die Veranstaltung „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“ statt, während in Bremen am 9. Mai um 13:30 Uhr der PRÜF Rheinland-Pfalz aufgerufen hat. Wer also aktiv werden möchte, hat die Möglichkeit, sich an den unterschiedlichsten Orten und Anlässen zu engagieren.
Ein Blick in die Vergangenheit
Ein Rückblick auf vergangene Proteste zeigt, dass die Bewegung gegen den Rechtsextremismus nicht neu ist. Schon im Januar 2025 versammelten sich in Köln über 40.000 Menschen zu einem eindrucksvollen Zeichen der Solidarität. Unter dem Motto „#5vor12. Laut für Demokratie“ zeigten die Teilnehmer, dass sie sich nicht mit einem Rechtsruck abfinden wollen. Solche Momente sind es, die den Glauben an die Zivilgesellschaft stärken und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nähren.
Die nächsten Tage und Wochen werden entscheidend sein. Die Menschen sind bereit, sich zu erheben und für ihre Überzeugungen einzustehen. Sei es in Tübingen, Düsseldorf oder Berlin – überall formiert sich Widerstand gegen eine Politik, die Demokratie und Vielfalt bedroht. Und das ist einfach nur großartig!