Im Herzen von Landshut brodelt die Aufregung. Die BMW Group hat offiziell den Produktionsstart für den Energy Master BMW iX5 Hydrogen angekündigt. Und das nicht irgendwann, sondern bereits im Mai 2026! Das Werk hier wird zur Wiege einer neuen Ära der Mobilität, in der Wasserstoffantrieb und nachhaltige Technik eine zentrale Rolle spielen. Es ist fast wie ein Wettlauf gegen die Zeit, denn die Vorserienproduktion hat bereits begonnen.
Am 21. Mai 2026 ließ sich der Leiter des Produktionsnetzwerks und der Logistik, Dirk Wiedmann, nicht lumpen und gab gemeinsam mit Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger den Startschuss für die Vorserienproduktion. Ein aufregender Moment, denn es ist nicht nur ein technischer Fortschritt, sondern auch eine Antwort auf die dringenden Fragen der Zukunft. Die Wasserstofftechnologie wird als das zweite Standbein neben den batterieelektrischen Fahrzeugen gesehen, und BMW hat bereits mit dem iX5 Hydrogen eindrucksvoll bewiesen, was alles möglich ist.
Ein Fest der Innovationen
Am 26. Mai 2026 war das Deutsche Technikmuseum in Berlin Schauplatz eines Ehrentages, der nicht nur die Kinder der Stadt ehrte, sondern auch die Sonderausstellung „SuperCity 3000. Unsere Stadt der Zukunft“ präsentierte. Unter den Gästen: Ilka Horstmeier, Mitglied des Vorstands der BMW AG, sowie der ehemalige Fußballnationalspieler Philipp Lahm und viele andere. Es war ein schöner Tag voller Inspiration und neuer Ideen.
Eine Woche später, am 23. und 24. Mai, lädt BMW zu einem besonderen Ereignis auf dem Bebelplatz in Berlin ein: „Staatsoper für alle“. Am 24. Mai wird die Staatskapelle Berlin unter dem Dirigat von Christian Thielemann ein Konzert geben. Ein kulturelles Highlight, das die Verbindung zwischen Kunst und Technologie feiert und die Menschen zusammenbringt.
Die Zukunft der Mobilität
Die Pläne für die kommenden Jahre sind gewaltig. BMW zielt auf die Serienproduktion eines Wasserstoffautos mit Brennstoffzelle im Jahr 2028 ab. Der X5 ist hierbei die naheliegende Wahl, denn derzeit wird eine Pilotflotte von 100 iX5 Hydrogen getestet. Diese Fahrzeuge zeigen das Potenzial der neuen Wasserstofftank-Technologie, die Bauraum effizient nutzt und mit der sechsten Generation der Hochvoltbatterie kompatibel ist. Die Reichweite des neuen FCEV-Modells soll bis zu 750 Kilometer betragen – eine Ansage!
Die Entwicklung des Brennstoffzellenantriebs erfolgt in Zusammenarbeit mit Toyota. Die dritte Generation des Antriebs wird nämlich nicht nur von Toyota geliefert, sondern auch in gemeinsamer Arbeit weiterentwickelt. BMW und Toyota setzen auf Synergien, um die Kosten für die Brennstoffzellentechnologie zu senken und den Ausbau der Wasserstofftankstellen voranzutreiben. Ohnehin gibt es nur wenige Hersteller, die im Wasserstoffsektor aktiv sind, was BMW eine besondere Rolle zukommen lässt.
Die Infrastruktur für Wasserstofffahrzeuge wird bis 2028 weiterentwickelt. Es wird spannend sein zu sehen, wie sich das alles entfaltet. Michael Rath, der Leiter Wasserstofffahrzeuge bei BMW, bezeichnet das Vorhaben als ein „ernsthaftes Serienangebot“. Und wenn man ehrlich ist, klingt das alles ziemlich vielversprechend. Der Weg ist noch lang, aber die Schritte, die jetzt gegangen werden, sind voller Potenzial.