Heute, am 10. Mai 2026, gibt es in Landshut Neuigkeiten, die uns jeden Fußgänger und Schuhliebhaber betreffen könnten. Die Schuh-Kette Sutor aus Altdorf, die für viele von uns ein vertrauter Name ist, hat in den letzten Monaten eine dramatische Wende durchgemacht. Gegründet 1934 von Fritz und Ella Sutor, hat sich das Unternehmen über Generationen hinweg zu einer bedeutenden Größe im bayerischen Einzelhandel entwickelt. Doch jetzt, nach dem Insolvenzantrag von vier Gesellschaften der Firma am 30. März, steht alles auf der Kippe.

Der Berliner Investor Steffen Liebich hat Sutor übernommen, und das bedeutet eine Mischung aus Hoffnung und Sorge für die rund 400 Mitarbeiter. 36 von insgesamt 42 Filialen werden weiterhin betrieben, ein Lichtblick in dieser schwierigen Zeit. Dennoch müssen wir uns von sechs Standorten verabschieden, darunter die Geschäfte in Regensburg, im Landshuter Industriegebiet, München-Moosach, Pfarrkirchen, Zwiesel und Kolbermoor. Das Zentrallager in der Porschestraße in Landshut wird voraussichtlich ebenfalls geschlossen, was die Frage aufwirft, wie sich das auf die Logistik und die Verfügbarkeit der Schuhe auswirken wird.

Ein Blick in die Zukunft

Der Investor betont die immense Bedeutung des stationären Handels und möchte die Kunden zurück in die Geschäfte holen. „Persönlicher Kontakt zu unseren Kunden ist uns wichtig“, sagt Liebich, und das gilt mehr denn je in einer Zeit, in der viele Menschen den Online-Shopping-Hype auskosten. Aktuell ist der Online-Shop von Sutor aufgrund eines Lagerumzugs im Wartungsmodus, was die Frage aufwirft, wie sich dieser Umzug auf die zukünftige Erreichbarkeit der Produkte auswirken wird. Die Verweildauer im Geschäft, das Anprobieren der Schuhe und der persönliche Austausch – das alles könnte ein entscheidender Vorteil sein, um die Kunden zurückzugewinnen.

Die Filialen, die weiterhin bestehen bleiben, werden teilweise unter angepassten Mietkonditionen betrieben. Das könnte bedeuten, dass man sich an die neuen Gegebenheiten anpassen muss, aber auch eine Chance darstellt, frischen Wind in die Geschäfte zu bringen. Die Herausforderungen sind groß, aber mit der richtigen Strategie und einem klaren Fokus auf die Bedürfnisse der Kunden könnte Sutor vielleicht doch noch die Kurve kriegen.

Die Schließungen sind natürlich ein herber Schlag für die betroffenen Städte und die Menschen, die dort arbeiten. Es bleibt zu hoffen, dass die verbleibenden Filialen ein starkes Comeback hinlegen und Sutor wieder zu alter Stärke finden kann. Die bayerische Schuhlandschaft ist in Bewegung, und wir dürfen gespannt sein, wie es mit dieser Traditionsmarke weitergeht. Vielleicht entdeckt man ja bald wieder das ein oder andere Paar Schuhe, das den eigenen Stil perfekt ergänzt – und das direkt vor Ort!

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