Am Samstag, dem 3. Mai 2026, fand in Landshut ein spannendes Speedway-GP-Rennen statt, das die Fans in seinen Bann zog. Kacper Woryna, der sich über den Challenge einen Platz im Grand Prix erarbeitet hatte, feierte einen sensationellen Sieg. Woryna gewann sein erstes Rennen in der WM-Serie und bewies damit, dass er zu den aufstrebenden Stars der Szene gehört. Seine Leistungen in den Vorläufen waren beeindruckend, auch wenn er aufgrund einer Startbandberührung disqualifiziert wurde, erzielte er dennoch acht Punkte und qualifizierte sich für das Finale.

Der Start in das Rennen verlief für Dan Bewley vielversprechend, der sich in den ersten Läufen schnell absetzen konnte. Allerdings waren die ersten drei Durchgänge durch eine wenig spektakuläre Bahn geprägt, was die Spannung etwas dämpfte. Nach Lauf 12 musste die Bahn für längere Zeit gewartet werden, was einige Pfiffe aus dem Publikum zur Folge hatte. Doch die 30-minütige Pause zahlte sich aus, denn danach verbesserte sich die Bahn erheblich und die Rennen wurden deutlich aufregender.

Der spannende Abschluss und die Ergebnisse

Im letzten Last-Chance-Qualifier setzte sich Woryna gegen starke Gegner wie Jason Doyle und Brady Kurtz durch, während Robert Lambert den zweiten Last-Chance-Qualifier gewann. Im Finale wählte Bewley den inneren Startplatz, doch Woryna überholte ihn in der Zielkurve und sicherte sich damit den ersten Platz. Nach einem packenden Rennen überquerte Woryna die Ziellinie vor Bewley, Bartosz Zmarzlik und Robert Lambert.

Die Ergebnisse des Speedway-GP in Landshut waren wie folgt:

Platz Fahrer WM-Punkte Vorlaufpunkte
1. Kacper Woryna (PL) 20 8
2. Dan Bewley (GB) 18 15
3. Bartosz Zmarzlik (PL) 16 11
4. Robert Lambert (GB) 14 9
5. Fredrik Lindgren (S) 12 8
6. Jason Doyle (AUS) 11 7
7. Patryk Dudek (PL) 10 9
8. Jack Holder (AUS) 9 7
9. Brady Kurtz (AUS) 8 10
10. Dominik Kubera (PL) 7 6
11. Nazar Parnitskyi (UA) 6 6
12. Andzejs Lebedevs (LV) 5 6
13. Norick Blödorn (D) 4 6
14. Max Fricke (AUS) 3 5
15. Michael Jepsen Jensen (DK) 2 4
16. Leon Madsen (DK) 1 3
17. Kevin Wölbert (D) 0 0

Ein Blick in die Geschichte des Speedway

Der Speedway hat eine lange Tradition, die bis in die 1930er Jahre zurückreicht. Der erste Weltmeistertitel wurde 1936 in London vergeben, als Lionel Van Praag aus Australien den Titel holte. Über die Jahre hinweg hat sich das Wettbewerbsgeschehen rasant entwickelt, und viele Nationen haben ihre eigenen Meisterschaften und Stars hervorgebracht. Besonders bemerkenswert sind auch die deutschen Fahrer, die in der Vergangenheit beeindruckende Leistungen zeigten, darunter Egon Müller, der 1983 den Weltmeistertitel in Deutschland gewann.

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Mit Worynas Sieg in Landshut wird die Geschichte des Speedways um ein weiteres aufregendes Kapitel erweitert. Die Dynamik in der Welt des Speedways bleibt hoch, und die Fans dürfen sich auf weitere packende Veranstaltungen und spannende Rennen freuen.