Heute ist der 18.07.2026, und der Himmel über Bayern zeigt sich in einem dramatischen Gewand. Am Freitag, den 17. Juli, fegten heftige Gewitter durch das Land – ein wahrhaftig stürmischer Tag! Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte vor Unwettern auf der zweithöchsten Warnstufe gewarnt. Sturmböen, Starkregen und Hagel waren die Zutaten eines beeindruckenden Wettercocktails, der für viele bayerische Landkreise zur Realität wurde.

Bis zum Freitagabend war die Wetterkarte des DWD größtenteils grün, was normalerweise bedeutet, dass alles in Ordnung ist. Aber wie so oft im Leben gab es Ausnahmen. Für die Kreise Rhön-Grabfeld, Landsberg am Lech, Starnberg, Weilheim-Schongau, Bad Tölz-Wolfratshausen und Oberallgäu galt bis 23 Uhr eine Warnung. In München wurde die Gewitterwarnung um 21:03 Uhr aufgehoben, aber nicht ohne vorher noch für ordentlich Aufregung zu sorgen. Die Stadt wurde von Gewittern heimgesucht, die Sturmböen von bis zu 80 km/h und Starkregen mit bis zu 20 l/m² mit sich brachten!

Unwetter vor der Haustür

In Augsburg und Ingolstadt blieben die Warnungen bis 22 Uhr bestehen. Was für ein Spektakel! Die Gewitterzellen breiteten sich über Bayern aus, insbesondere in Nordfranken und im Landkreis Cham. Der DWD warnte vor wiederkehrenden Gewittern, die bis in die Abendstunden aktiv bleiben würden. Besonders in Franken, Oberbayern, Niederbayern und der Oberpfalz galt höchste Alarmbereitschaft. Ein waagerechter roter Streifen auf der Warnkarte kündete von der intensiven Gewittergefahr, während gleichzeitig in vielen anderen Regionen bayerisches Wetter in gewohnter Ruhe fortschritt.

Wie es scheint, war das Wetter nicht ganz mit dem Hoch über dem Ostatlantik zufrieden, das versuchte, etwas Ruhe zu bringen. Doch der Tiefdruck über Skandinavien und die Meeresluft von der Nordsee sorgten für eine Gewitteraktivität, die in der Nacht zum Samstag abnehmen sollte, aber tagsüber im Süden neue, teils kräftige Gewitter mit sich brachte. Starkregen zwischen 25 und 40 l/qm in kurzer Zeit, das konnten die Meteorologen versprechen!

Ein Blick nach vorn

Für die Nacht zum Samstag ziehen die Gewitter dann weiter nach Osten ab. Es bleibt spannend, denn einzelne Gewitter im Mitte/Südosten könnten weiterhin für geringe Unwettergefahr sorgen. Am Samstag, so die Prognosen, wird die Schauer- und Gewittertätigkeit im Süden und Südosten wieder aufleben. Starkregen bis 25 l/qm, kleinkörniger Hagel und stürmische Böen bis 85 km/h – das klingt nach einem weiteren aufregenden Wettertag. Und nicht zu vergessen: Die Warnungen gelten auch für den Raum Nürnberg und die Region zwischen Nürnberg, Amberg und Bayreuth! Die Natur hat einen ganz eigenen, chaotischen Rhythmus.

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Aktuelle Warnungen und Ausblick

Eine gewisse Entspannung scheint jedoch auf dem Wetterhorizont sichtbar zu werden. Am Samstagmorgen gab es laut DWD keine Unwetterwarnungen mehr. Dies waren die ersten beruhigenden Nachrichten nach einem derart stürmischen Freitag. Doch die Warnstufen sind klar definiert: Von extremen Unwettern bis hin zu weniger markantem Wetter ist alles dabei. Die nächste Aktualisierung der Wetterlage wird spätestens am Samstagmorgen um 5:00 Uhr erwartet. Wer also an diesem Wochenende noch etwas unternehmen möchte, sollte unbedingt die aktuellen Meldungen im Auge behalten.

Die Gewitter sind ein eindringlicher Reminder, wie dynamisch unser Wetter ist. Es ist immer gut, einen Blick auf die Wetterwarnungen des DWD zu werfen, um vorbereitet zu sein. Wer auf der Suche nach weiteren Informationen ist, kann sich auf den Seiten des Hochwassernachrichtendienstes Bayern oder den Ozonmeldungen des Bayerischen Landesamts für Umwelt umschauen. So bleibt man stets auf dem Laufenden.

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