Am westlichen Ufer des Ammersees im Landkreis Landsberg gibt es Grund zur Freude: Alle fünf getesteten Badestellen glänzen mit der Bestnote „ausgezeichnet“! Das ist nicht nur ein Grund zum Feiern, sondern auch ein Zeichen dafür, dass die Wasserqualität hier wirklich überzeugt. Die Bewertung basiert auf langfristigen Daten sowie aktuellen Wasserproben, die vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) durchgeführt wurden. Ein Blick auf die Badestellen zeigt, dass die Freizeitanlagen in Riederau, Dießen St. Alban, Café Forster in Schondorf, das Freizeitgelände in Eching und das Uttinger Strandbad allesamt hervorragende Ergebnisse erzielt haben. Einfach klasse!
In Bayern ist die Situation insgesamt erfreulich. Über 96 Prozent der 375 EU-Badestellen sind als „ausgezeichnet“ oder „gut“ eingestuft. Das lässt uns hoffen, dass der Sommer 2026 für viele Wasserratten ein echtes Highlight wird. Es gab zwar auch einige Ausreißer: So bekamen drei Badestellen die Bewertung „ausreichend“ und eine (am Riemer See Nordufer in München) wurde sogar als „mangelhaft“ eingestuft. Aber hey, das tut der Freude nicht wirklich Abbruch, wenn man sieht, wie gut es hier am Ammersee läuft!
Regelmäßige Kontrollen und Hygiene
Das LGL führt seit Ende April insgesamt 750 mikrobiologische Wasserproben durch, um die Badegewässer regelmäßig zu überwachen. Das ist wichtig, denn eine schlechte Wasserqualität kann schnell zu Magen-Darm-Erkrankungen führen. Während der Badesaison sind die Gesundheitsämter besonders aktiv und halten ein waches Auge auf die Badestellen. Es ist schon beruhigend zu wissen, dass die Behörden so engagiert daran arbeiten, unsere Gesundheit zu schützen!
Aber nicht nur die Behörden spielen eine Rolle. Auch wir Badegäste können einen Beitrag leisten! Das LGL warnt beispielsweise vor dem Füttern von Wasservögeln – das sorgt nämlich für einen unerwünschten Fäkaleintrag ins Wasser. Also, lieber die Enten und Schwäne in Ruhe lassen und sie nicht mit Brot füttern. Das ist zwar schwer, wenn man die kleinen Tierchen sieht, aber es hilft der Wasserqualität ungemein!
Badevergnügen und Herausforderungen
In der Badesaison 2024 wurden insgesamt 2.291 deutsche Badegewässer untersucht, mit über 13.207 ausgewerteten Wasserproben. Fast 91 Prozent von ihnen erhielten die Note „ausgezeichnet“. Das ist ja fast wie ein Ritterschlag für die Wasserqualität! Doch auch hier gibt es Herausforderungen: Neun Badegewässer wurden von der Europäischen Kommission mit „mangelhaft“ bewertet. Das zeigt, wie wichtig es ist, die Qualität kontinuierlich im Auge zu behalten. Besonders kritisch wird es, wenn Starkregen und Kanalisations-Notüberläufe auftreten, die auch bei uns am Ammersee kurzfristige Beeinträchtigungen verursachen können.
Doch trotz dieser Herausforderungen bleibt die Qualität der deutschen Badegewässer überwiegend gut bis sehr gut. Das macht Lust auf einen Sprung ins kühle Nass! Und wenn wir die Natur und unsere Gewässer respektieren, können wir auch in Zukunft unbeschwerte Tage am Wasser genießen. Prost auf einen tollen Sommer!