Heute ist der 26.04.2026 und die Motorsportwelt blickt gespannt auf den Red Bull Ring, wo das erste Rennen der ADAC GT4 Germany 2026 stattfand. In einem spannenden Wettkampf sicherten sich Gabriele Piana und Benjamin Sylvestersson im BMW M4 GT4 Evo den Sieg, nachdem sie sich von der zehnten Startposition bis an die Spitze gekämpft hatten. Das Duo von FK Performance Motorsport demonstrierte nicht nur fahrerisches Können, sondern auch Teamgeist und strategisches Geschick.
Den zweiten Platz belegten Denny Berndt und Lachlan Robinson, die für AVIA W&S Motorsport im Porsche an den Start gingen. Robinson, der von der Pole-Position startete, führte in der ersten Rennhälfte, bevor er von Piana überholt wurde. Alon Gabbay und Maximilian Schreyer, ebenfalls von AVIA W&S Motorsport, rundeten das Podium als Dritte ab und zeigten damit, dass sie in der Konkurrenz ganz vorne mitspielen können.
Der Weg zum Sieg
Die Herausforderung für Piana war groß: Von Platz zehn gestartet, kämpfte er sich mit bemerkenswerter Entschlossenheit auf den dritten Platz vor, bevor er schließlich die Führung übernahm. Sylvestersson feierte nicht nur seinen ersten Sieg in der ADAC GT4 Germany, sondern gewann auch gleichzeitig die Juniorwertung – ein beeindruckender Start in seine Motorsportkarriere.
Lucas Cartelle und Hudson Schwartz von CRT ließen sich von ihrem Startplatz 19 nicht entmutigen und belegten am Ende den vierten Platz. Luis Moser und Luca Link von FK Performance Motorsport sicherten sich den fünften Rang, während Lukas Stiefelhagen und Leon Bauchmüller von ME Motorsport als Sechste die Rookie-Wertung gewannen. Hendrik Still und Tim Horrell, ebenfalls von AVIA W&S Motorsport, belegten den achten Platz und triumphierten in der PRO-AM-Wertung.
Ein Blick in die Zukunft
Philipp Gogollok von COSY Racing by ESM hatte hingegen Pech und musste sich mit technischen Problemen zufriedengeben, was ihm nur den zehnten Platz einbrachte. Trotz ihrer Platzierungen zeigten sich die Fahrer, einschließlich Berndt und Gabbay, optimistisch für die kommenden Rennen und blicken mit Vorfreude auf die nächsten Herausforderungen. Piana und Sylvestersson äußerten sich positiv über den Verlauf des Rennens und die Teamleistung, was die starke Konkurrenz in dieser Saison ganz klar unterstreicht.
Die ADAC GT4 Germany, die im Vorjahr mit 12 Rennen an 6 Rennwochenenden sowohl in Deutschland als auch in Österreich stattfand, hat sich als Plattform für aufstrebende Talente und etablierte Fahrer etabliert. In der letzten Saison sicherten sich Enrico Förderer und Jay Mo Härtling die Fahrerwertung, während AVIA W&S Motorsport die Teamwertung gewann. Mit dem Auftakt in dieser neuen Saison wird deutlich, dass der Wettbewerb in der GT4-Klasse weiterhin spannend bleibt und wir dürfen gespannt sein, wie sich die Fahrer im Laufe der Saison weiterentwickeln werden.