In der kleinen Stadt Kulmbach tut sich was – und zwar ganz ohne Gesang! Die lokale Band „Surviving People“ hat sich der instrumentalen Rockmusik verschrieben und bringt frischen Wind in die Musikszene. Am 23. Mai ist es soweit: Die Jungs treten beim Seubersdorfer Scheunafestival auf und versprechen einen Abend voller kraftvoller Riffs und energetischer Beats. Da wird die Luft vibrieren!

Die Band besteht aus dem talentierten Gitarristen Christian Bauriedel und dem dynamischen Schlagzeuger Kai Wochele. Zusammen schaffen sie es, mit ihren instrumentalen Rocksongs Geschichten zu erzählen – ganz ohne Worte. Ehrlich gesagt, das klingt spannend! Und wie es scheint, planen sie sogar, in Zukunft mit Gesang zu experimentieren. Man kann nur darauf hoffen, dass sie das gewagte Unterfangen ebenso gut umsetzen wie ihre bereits bestehenden Stücke.

Historische Wurzeln der Instrumentalmusik

Instrumentale Musik hat in der Geschichte der Rockmusik eine lange Tradition. Man denke nur an Klassiker wie „Rumble“ von Link Wray oder „Rock And Roll Part II“ von Gary Glitter. Diese Stücke haben sich nicht nur bewährt, sondern erfreuen sich auch heute noch großer Beliebtheit. Auch „Lucifer“ von Alan Parsons Project gehört zu diesen zeitlosen Werken, die ohne Gesang auskommen und dennoch tief berühren. Die Melodien und Rhythmen sprechen direkt ins Herz.

Wie es scheint, sind die Bandmitglieder von „Surviving People“ nicht die einzigen, die die Vorzüge der instrumentalen Musik erkannt haben. Ein Blick auf die Rockgeschichte zeigt eine Vielzahl beeindruckender instrumentaler Stücke. Dick Dale und seine Del-Tones beispielsweise schufen mit „Misirlou“ einen Surf-Rock-Klassiker, der durch Quentin Tarantinos „Pulp Fiction“ unsterblich wurde. Auch Led Zeppelin mit „Moby Dick“, das durch sein präzises Riff und das eindrucksvolle Drum-Solo von Jon Bonham begeistert, ist ein Beispiel für die Kraft der instrumentalen Darbietung.

Ein Blick auf die Größten der instrumentalen Rockmusik

Die Liste der einflussreichsten instrumentalen Rocksongs ist lang und beeindruckend. Wer könnte etwa die Edgar Winter Group mit ihrem Hit „Frankenstein“ vergessen? Das Stück eroberte die US-Charts und besticht durch sein markantes Riff sowie den einzigartigen Einsatz von Synthesizern und Saxofon. Und dann gibt es da noch die großartigen Booker T & M.G.‘s mit „Green Onions“, ein Rhythm-and-Blues-Instrumental, das in vielen Filmen und Werbespots Verwendung fand.

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Ein weiterer faszinierender Beitrag zur instrumentalen Rockmusik ist „One Of These Days“ von Pink Floyd. Dieses hypnotisierende Stück eröffnet das Album „Meddle“ und zieht die Zuhörer in seinen Bann. Und nicht zu vergessen Rush mit „YYZ“, das nicht nur die Fähigkeiten des Drummers Neil Peart und Bassisten Geddy Lee zeigt, sondern auch für einen Grammy nominiert wurde! Da merkt man schnell, dass instrumentale Musik viel mehr ist als nur Hintergrundgeräusch.

Die Band „Surviving People“ hat sich also auf die Spuren dieser großen Vorbilder begeben. Ihre Musik hat das Potenzial, die Zuhörer zum Staunen zu bringen und sie auf eine klangliche Reise mitzunehmen. Am 23. Mai wird sich zeigen, ob sie mit ihrem Auftritt beim Seubersdorfer Scheunafestival wirklich das Publikum begeistern können. Ein Abend, an dem die Rockklänge für sich sprechen – und das ganz ohne Gesang!