Am 26. April 2026 war es wieder soweit: Im Backstage Werk in Ingolstadt rockten vier Bands, die in der Metal-Szene für Aufsehen sorgen. Das Tour-Package, zu dem VREID, VOMITORY, ABBATH und HYPOCRISY gehörten, war trotz der Abwesenheit neuer Alben ausverkauft. Die Vorfreude auf die Auftritte war spürbar, und die Fans strömten ab 19:00 Uhr in den Saal, um den ersten Act zu erleben.
VREID eröffnete den Abend und zeigte eine solide instrumentale Leistung. Leider konnten die Growls von Sture Dingsøyr nicht ganz mithalten, was die Wirkung der Band etwas schmälerte. Die Setlist umfasste Hits wie „Speak Goddamnit“ und „Lifehunger“, was das Publikum durchaus mitriss, auch wenn die gesanglichen Darbietungen nicht durchweg überzeugen konnten.
Von Death Metal bis zu klassischen Klängen
Es folgte VOMITORY, die mit ihrem gradlinigen Death Metal und technischer Sauberkeit punkteten. Die Setlist war eine wahre Wucht und beinhaltete Stücke wie „Revelation“ und „All Heads Are Gonna Roll“. Allerdings fehlte es an Abwechslung, was der Dynamik des Auftritts etwas schadete. Fans des Genres kamen dennoch voll auf ihre Kosten.
Als Co-Headliner betrat ABBATH die Bühne, begleitet von aufwändigen Bühnenumbauten. Trotz anfänglicher Soundprobleme, insbesondere im Gesang und an den Monitor-Boxen, blieb Abbath gut gelaunt und interagierte mit dem Publikum. Die Setlist bestand aus Klassikern wie „To War!“ und „Hecate“, darunter auch zwei IMMORTAL-Cover, die die Fans begeisterten. Dennoch war die Soundqualität ein Ärgernis, das den Genuss etwas trübte.
HYPOCRISY und ihre routinierte Performance
Den krönenden Abschluss bildeten HYPOCRISY, die mit einem aufwendigen Stage-Design und ihren älteren Songs punkteten. Die Setlist war ein echter Leckerbissen für Fans der Band, mit Stücken wie „They Will Arrive“ und „Warpath“. Ihre routinierte Performance war ein Highlight des Abends, obwohl die insgesamt unterhaltsamen Auftritte der Bands wenig Überraschungen boten.
Insgesamt war das Konzert ein gelungener Abend für die Metal-Fans in Ingolstadt. Die Mischung aus verschiedenen Stilrichtungen und die Energie der Bands sorgten für eine mitreißende Atmosphäre, auch wenn es an der einen oder anderen Stelle kleinere Mängel gab. Die Fans waren dennoch zufrieden und verließen das Backstage Werk mit einem Lächeln.
Für alle, die den Abend verpasst haben oder sich für kommende Events interessieren: Am 27. April 2026 stehen in München unter anderem 5 Seconds of Summer und Miguel auf der Bühne, während am 28. April 2026 UMI und Dirty Dancing in Concert in Berlin zu sehen sind. Die Musikszene in Deutschland bietet weiterhin eine Vielzahl an spannenden Konzerten, die es zu entdecken gilt.
Ingolstadt hat am 26. April 2026 ein musikalisches Feuerwerk erlebt, das sowohl alteingesessene Metal-Fans als auch Neulinge in seinen Bann zog. Es bleibt abzuwarten, welche neuen Highlights die nächsten Konzerte bringen werden und welche Bands die Bühnen des Landes erobern.