Heute ist der 19.05.2026, und in den Haßbergen gibt es einmal mehr Neuigkeiten aus der faszinierenden Welt der Fledermäuse. Der Arbeitskreis Fledermaus des Bund Naturschutz Haßberge ist auf der Suche nach tatkräftiger Unterstützung! Die Pflege und Versorgung von verletzten Fledermausfindlingen liegt ihnen am Herzen, und gerade jetzt, wo die Temperaturen steigen, erwartet man viele junge Fledermäuse, die in Obhut gebracht werden müssen. Irgendwie traurig, aber auch spannend, wenn man bedenkt, wie wichtig diese kleinen Wesen für unser Ökosystem sind.

Ab Juni wird es in vielen Kellern und Dachböden besonders lebhaft. Diese Orte verwandeln sich in Kinderstuben für die Fledermäuse, die dort ihre kleinen Nachkommen großziehen. Ein echtes Schauspiel, wenn man dann sieht, wie die kleinen Flattertiere umher huschen! Doch nicht nur das Aufzuchtgeschehen ist von Bedeutung. In den Wintermonaten wurden an fünf Sonntagen im Landkreis Winterquartiere kontrolliert, um den Tieren Störungen zu ersparen. Rund 200 Quartiere wurden dabei inspiziert und etwa 400 Tiere von neun verschiedenen Fledermausarten erfasst. Man kann sich vorstellen, wie viel Arbeit und Engagement hinter diesen Kontrollen steckt.

Die Kirchen der Haßberge als Rückzugsorte

Besonders spannend ist die Situation in der Kirche Eltmann. Hier hat sich eine Wochenstube des Großen Mausohrs mit etwa 100 Weibchen eingenistet. Das ist ein echter Glücksfall! Um den Tieren in der Kirche den Aufenthalt zu erleichtern, wurde eine Folie auf dem Dachboden erneuert – schließlich soll die Reinigung ja auch nicht zur Herausforderung werden. Die Kirche Oberschwappach ist ebenfalls ein wichtiger Ort für die Fledermäuse. Hier beobachtete man die Ausflugsöffnungen in der Dämmerung. Ein faszinierender Anblick, wenn die Fledermäuse in den Abendhimmel fliegen!

Doch das ist noch nicht alles. Bei Renovierungsarbeiten war es wichtig, die Ausflugsöffnungen zu erhalten. Ein Teil des Dachbodens in Oberschwappach wurde verbrettert, um die Ausflüge der Fledermäuse nicht zu stören. Und um den Mauerseglern während der Bauzeit alternative Brutmöglichkeiten zu bieten, wurden Unterschlüpfe am Gerüst montiert. Ein echter Balanceakt zwischen Mensch und Natur, der zeigt, wie sehr sich die Menschen hier für den Erhalt der Artenvielfalt einsetzen.

Hilfe für die verletzten Fledermausfindlinge

Wie bereits erwähnt, wird ab Juni häufig von jungen oder verletzten Fledermäusen berichtet, die Hilfe benötigen. Thomas Heller ist der Ansprechpartner, der in dieser Zeit Unterstützung sucht. Wer Interesse hat, kann ihn unter der Rufnummer 0163/1779190 oder per E-Mail an ebern@bund-naturschutz.de kontaktieren. Es ist eine großartige Gelegenheit, in die Welt der Fledermäuse einzutauchen und aktiv zu helfen. Jeder kleine Beitrag zählt, um diese faszinierenden Tiere zu schützen und zu bewahren.

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Insgesamt zeigt sich hier in den Haßbergen ein beeindruckendes Engagement von Naturschützern und Freiwilligen. Es ist nicht nur eine Frage des Naturschutzes, sondern auch der Bewahrung unserer gemeinsamen Umwelt, die uns alle betrifft. Die kleinen Flattertiere sind mehr als nur Bewohner unserer Dörfer – sie sind ein Zeichen für ein gesundes Ökosystem. Wer weiß, vielleicht wird der eine oder andere von uns ja noch zum Fledermausfreund!