Winterbachs Finanzwunder: Mit klugen Investitionen in eine schuldenfreie Zukunft
Heute ist der 25.07.2026 und der kleine, aber feine Ort Winterbach, die viertkleinste Gemeinde im Landkreis Günzburg, hat viel Grund zur Freude! Der Haushalt für 2026 steht fest und kann sich sehen lassen. Mit einem Gesamtumfang von fast 2,8 Millionen Euro wird hier ohne zusätzliche Schulden gewirtschaftet. Für die Gemeindeverwaltung ist das ein echter Erfolg, nicht zuletzt angesichts der sinkenden Ausgaben im Vermögenshaushalt, die um mehr als 350.000 Euro im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen sind. Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein, oder? Doch die Zahlen sprechen eine klare Sprache.
Die größten Investitionen, die vor Kurzem abgeschlossen wurden, wie etwa der Radweg von Rechbergreuthen nach Baiershofen, zeigen, dass hier nicht nur gespart wird, sondern auch klug investiert. Der anstehende Breitbandausbau mit Glasfaser, der mit knapp 310.000 Euro finanziert wird, soll bis Oktober 2023 abgeschlossen sein. Das ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft, denn schnelles Internet ist heutzutage mehr als nur ein Luxus; es ist eine Notwendigkeit.
Wachstum und Herausforderungen
Der Verwaltungshaushalt wächst um fast 110.000 Euro und erreicht nun 1,936 Millionen Euro. Das kommt vor allem durch die steigende Kreisumlage, die von 445.000 Euro in 2025 auf 517.000 Euro in 2026 ansteigt. Komischerweise scheinen die Ausgaben für die Restausgaben, die in Höhe von knapp 1,1 Millionen Euro anfallen, hauptsächlich aus Personalkosten von rund 500.000 Euro sowie Strom und Abwasser zu bestehen. Hier könnte man fast den Eindruck gewinnen, dass der Gemeinderat ganz schön aufpassen muss, dass die Ausgaben nicht aus dem Ruder laufen.
Ein Lichtblick ist der Überschuss von fast 29.000 Euro, der in den Vermögenshaushalt fließen wird. Und die Schuldenlage hat sich ebenfalls verbessert: Der Kredit aus 2019 in Höhe von 500.000 Euro wird auf 362.000 Euro abgebaut. Mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von 466 Euro kann sich Winterbach gut sehen lassen – im Vergleich dazu liegt der Landkreis bei 711 Euro und der Freistaat bei 833 Euro. Das sind schon ein paar Unterschiede!
Rücklagen und Ausgaben
Die Rücklagen werden Ende 2025 fast 2,2 Millionen Euro betragen, wovon 370.000 Euro für Investitionen entnommen werden. Dabei müssen 44 Prozent des Verwaltungshaushaltes abgeführt werden, und weitere Umlagen belaufen sich auf fast 850.000 Euro. Bürgermeister Reinhard Schieferle fordert weiterhin Sparmaßnahmen und mehr Einnahmen, um die finanzielle Situation auch in Zukunft stabil zu halten.
Der Winterbacher Haushalt wurde einstimmig verabschiedet, was zeigt, dass hier in der Gemeinde ein gemeinsames Verständnis für die Herausforderungen und Chancen besteht. Wenn man bedenkt, dass die Einwohnerzahl leicht auf 789 gestiegen ist, lässt sich auch ein positiver Trend erkennen. Man könnte fast sagen, dass Winterbach auf einem guten Weg ist, oder?
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