Im Rahmen der WM-Vorbereitung musste sich die österreichische Nationalmannschaft am 24. April 2026 einer klaren Niederlage gegen Tschechien geschlagen geben. Im Horacka Multifunkcni Arena in Jihlava verloren die Österreicher vor 5.750 begeisterten Fans mit 0:4. Dieses Spiel war das zweite innerhalb von nur 24 Stunden, nach einer zuvor erlittenen 1:5 Niederlage in Wien. Die Begegnung startete mit einer Verzögerung aufgrund eines Sicherheitsfehlalarms, der die Zuschauer und Spieler in Atem hielt.
Trotz der deutlichen Niederlage gab es auch Lichtblicke: Torwart David Kickert wurde für seine herausragenden Leistungen mit zahlreichen Big Saves zum Player of the Match gekürt. Er verhinderte mehrere Gegentore und zeigte besonders in der 37. Minute eine starke Parade gegen Kantner. Dennoch war die Überlegenheit der Tschechen unübersehbar, die Österreich von Beginn an unter Druck setzten und sich häufig im Angriffsdrittel festsetzten.
Spiele und Herausforderungen
Die Tschechen gingen in der 18. Minute durch David Tomasek im Powerplay in Führung und konnten im zweiten Drittel durch Michael Spacek auf 2:0 erhöhen. Österreich hatte im Verlauf des Spiels einige Offensivaktionen, wie die größte Chance in der 30. Minute, als Mario Huber nur das Metall traf. Doch die Dominanz der Tschechen setzte sich fort: Im Powerplay erzielte Spacek das dritte Tor für sein Team und Marcel Marcel sorgte in der 57. Minute für den Endstand von 4:0.
Head Coach Roger Bader äußerte sich nach dem Spiel und betonte, dass Tschechien die bessere Mannschaft war. Österreich präsentierte sich defensiv stark, hatte jedoch Schwierigkeiten, sich offensiv zu orientieren und Chancen herauszuspielen. Diese Erkenntnisse könnten für die kommenden Spiele, darunter die Begegnungen gegen Deutschland am 30. April in Zell am See und am 2. Mai in Garmisch-Partenkirchen, von entscheidender Bedeutung sein.
Ein Blick auf die WM-Vorbereitung
Mit Blick auf die anstehenden Partien ist die österreichische Mannschaft gefordert, sich schnell an das hohe Tempo und die Intensität der Spiele zu gewöhnen. David Kickert hob die Notwendigkeit hervor, sich an die hohe Intensität und das Tempo zu gewöhnen, um besser ins Spiel zu finden. Benjamin Nissner, Dominic Hackl und Ramon Schnetzer erhielten für diese Spiele eine Pause, sollen aber nächste Woche zurückkehren, was die Mannschaft sicherlich verstärken wird.
Die Vorbereitung auf die IIHF Weltmeisterschaft 2026 in der Schweiz wird durch die Nominierung von 26 Spielern unter Bundestrainer Harold Kreis weiter vorangetrieben. Der Kader umfasst 3 Torhüter, 8 Verteidiger und 15 Stürmer. Er wird in der kommenden Woche auch durch Alexander Karachun von den Schwenninger Wild Wings ergänzt. Ein wichtiges Augenmerk liegt darauf, dass die junge österreichische Mannschaft die notwendige Erfahrung aus diesen Testspielen sammeln kann, um bei der WM erfolgreich abzuschneiden.
Insgesamt ist es klar, dass Österreich nach dieser Niederlage vor einer Herausforderung steht, doch mit den richtigen Lehren aus dieser Partie könnte das Team bereit sein, sich in den bevorstehenden Spielen gegen Deutschland zu beweisen.