In der malerischen Kulisse von Graswang, einem kleinen Ortsteil der Gemeinde Ettal im Landkreis Garmisch-Partenkirchen, gibt es Neuigkeiten, die das Herz eines jeden Einheimischen höher schlagen lassen sollten. Der Fischerwirt, der über sechs lange Jahre still und leer vor sich hin vegetierte, hat nun wieder Leben eingehaucht bekommen. Zwei Schwestern, Stephanie Weber (36) und Kathrin Mayr (40), haben die Zügel in die Hand genommen und das Gasthaus in ein charmantes Café umgewandelt: das „Café KathiFani“. Es ist nicht nur ein Café, sondern ein Ort, der Erinnerungen weckt – denn die verstorbene Großmutter der beiden Schwestern hat dort viele Jahre gearbeitet.

Die Renovierungsarbeiten waren ein wahres Familienprojekt, das monatelang in Anspruch nahm. „Wir haben gestrichen, neue Böden verlegt und die alten rustikalen Eckbänke liebevoll erhalten“, erzählt Stephanie strahlend. Die neu gestalteten Wände, die frischen Vorhänge und die einladenden Tische schaffen eine Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt – ganz so, wie es früher war, als hier Kinder spielten und sich die Dorfbewohner nach dem Gottesdienst trafen. Am Eröffnungswochenende standen die Gäste bereits teilweise Schlange, um die Köstlichkeiten des Cafés zu probieren.

Ein Ort zum Genießen

Das Café bietet nicht nur einladende Innenräume, sondern auch eine Terrasse und einen Biergarten, wo man die frische Luft und die wunderschöne Aussicht auf die umliegenden Berge genießen kann. Aktuell können die Gäste aus einer köstlichen Auswahl an Kaffee, selbst gebackenem Kuchen, erfrischenden Getränken und Eis wählen. Und ab Mitte Mai wird das Frühstücksangebot erweitert – Wurst- und Käseplatten sowie Bircher Müsli stehen dann auf der Speisekarte! Vielleicht wird sogar ein Mittagstisch angeboten, was die Vorfreude auf die kommenden Monate nur noch steigert.

Die Schwestern, beide Mütter von zwei Kindern, sind mit vollem Herzen in dieses Abenteuer eingestiegen, unterstützt von ihren Ehemännern, die am Wochenende helfen. Es ist ein echtes Familienprojekt, das nicht nur gastronomisch, sondern auch emotional viel bedeutet.

Ein Blick auf die Region

Graswang liegt eingebettet in die beeindruckende Landschaft der Ammergauer Alpen, die mit ihren markanten Felsgipfeln und dem Pürschling, einem beliebten Ziel für leichte Bergwanderungen, ein echtes Paradies für Naturliebhaber ist. Die Gertrudiskapelle, die 1694 von Mönchen des Ettaler Klosters erbaut wurde, liegt nur einen Katzensprung entfernt und zieht viele Besucher an. Es ist ein Ort, der Tradition und Geschichte atmet.

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Die gastronomische Landschaft in Oberbayern ist ein wichtiger Bestandteil der regionalen Identität. Sie fungiert nicht nur als Treffpunkt für die Gemeinschaft, sondern auch als Arbeitgeberin. Leider gibt es in ländlichen Regionen wie dieser immer weniger Gastronomiebetriebe, während in Städten wie München die Gastronomie boomt. Die Übernahme des Fischerwirts durch die beiden Schwestern könnte somit nicht nur ein Lichtblick für Graswang sein, sondern auch ein Schritt in die richtige Richtung für die gesamte Region.

Das Gastgewerbe hat viel zu bieten und benötigt dringend Anerkennung. Denn es prägt das Lebensgefühl in Oberbayern und ist entscheidend für die touristische Anziehungskraft. Ein Besuch im „Café KathiFani“ könnte also nicht nur den Gaumen erfreuen, sondern auch einen kleinen Teil zur Rettung der traditionellen Gastwirtschaft beitragen. Und wer weiß, vielleicht wird dieser Ort bald wieder zum pulsierenden Herz des Dorfes, wo Geschichten erzählt und Freundschaften gepflegt werden.