Heute ist der 19.04.2026 und wir blicken auf die faszinierende Karriere von Jacqueline Kornmüller, einer Theaterregisseurin und Schriftstellerin aus Garmisch-Partenkirchen, Bayern. Garmisch-Partenkirchen, eine Stadt mit einer bewegten Geschichte, wurde 1936 während der Nazizeit aus zwei Dörfern zusammengelegt. Kornmüller, die in dieser besonderen Umgebung aufwuchs, hat ihre Wurzeln auch in ihrem zweiten Buch „6 aus 49“ verarbeitet. In diesem Roman erzählt sie die bewegende Geschichte ihrer Großmutter, die in einem Hotel lebte und arbeitete, das für die Autorin einen wichtigen Teil ihrer Kindheit darstellt.

Die Reise von Jacqueline Kornmüller begann mit einem Studium der Geschichte, Literatur und Kunstgeschichte in München, bevor sie an die Folkwang-Schule in Essen wechselte, um Schauspiel zu studieren. Bis zum Jahr 2000 war sie als Schauspielerin aktiv, bevor sie sich entschloss, Regie an verschiedenen Theatern zu führen. Gemeinsam mit Peter Wolf gründete sie die Theatergruppe „wenn es so weit ist“, die sich durch innovative Ansätze auszeichnet. Seit 2008 ist sie in Wien tätig, wo sie eigene Stücke entwickelt, die die Interaktion mit Laiendarstellern und Publikum in den Mittelpunkt stellen.

Die Geschichte von Lina

In „6 aus 49“ entführt uns Kornmüller in die Geschichte von Lina, die 1911 in eine kinderreiche Familie geboren wurde. Sie beginnt bereits im Alter von 13 Jahren zu arbeiten, zunächst als Kupferwäscherin im Münchner Regina-Palast-Hotel, wo sie sich zum Servierfräulein hocharbeitet. Ihre Samstagsroutine beinhaltet das Überprüfen der Lottozahlen, und tatsächlich gewinnt sie eines Tages den Lotto-Sechser. Der Roman beschreibt Linas Werdegang von der Armut zur Hotelwirtin im Hotel „Amalie“ in Garmisch-Partenkirchen, wo sie zusammen mit ihrer besten Freundin Maria eine tiefe Freundschaft entwickelt.

Die Erzählung ist nicht nur ein Porträt einer außergewöhnlichen Frau, sondern beleuchtet auch die Schattenseiten der Geschichte, wie die Nazizeit, die Lina und ihre Umgebung prägten. Jacqueline Kornmüller hat eine enge Beziehung zu ihrer Großmutter und beschreibt sie liebevoll als ihren „persönlichen Sechser im Lotto“. Diese persönliche Verbindung fließt in die Erzählweise ein und lässt die Leser in die emotionale Tiefe der Geschichte eintauchen.

Theater und Lesereisen

Nach ihren erfolgreichen Stücken „Die Reise“ und „Das Kind“ hat Kornmüller künstlerische Interventionen im Kunsthistorischen Museum entwickelt. Ihre nächste Aufführung der Serie „Ganymed“ wird ab dem 25. April 2026 im Jugendstiltheater am Steinhof zu sehen sein. Zudem geht die Autorin auf Lesereise, um ihr Werk „6 aus 49“ vorzustellen, mit einem Auftakt am 15. und 16. September in Garmisch-Partenkirchen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Jacqueline Kornmüller, die durch ihre kreative und interaktive Herangehensweise an das Theater sowie durch ihre eindrucksvollen literarischen Werke besticht, bleibt eine bedeutende Stimme in der deutschen Kulturszene. Ihre Fähigkeit, persönliche Geschichten mit historischen Kontexten zu verweben, macht sie zu einer außergewöhnlichen Künstlerin, deren Arbeiten auch in Zukunft mit Spannung erwartet werden dürfen.