Am Freitag, den 5. Juni 2026, entdeckte man im Stadtteil Unterfürberg von Fürth gleich zwei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg. Diese alten Zeitzeugen bringen nicht nur Staub auf, sondern auch ein gehöriges Maß an Nervosität mit sich. Jede der Bomben wiegt stolze 50 Kilogramm. Da kann einem schon mal der Schweiß auf die Stirn treten, wenn man an die mögliche Gefahr denkt!

Die Evakuierung begann um 16 Uhr, und die Einsatzkräfte von THW, Feuerwehr und Polizei waren schnell zur Stelle, um die Anwohner zu informieren. Rund 300 Menschen mussten ihre Wohnungen innerhalb eines Radius von 300 Metern verlassen – das ist kein Pappenstiel! Für die evakuierten Personen wurde die Turnhalle der Soldnerschule (Soldnerstraße 60) als Anlaufpunkt eingerichtet. Dort wurden 19 Menschen betreut, darunter auch drei, die vom Bayerischen Roten Kreuz dorthin gebracht wurden. Die Nachbarschaft zeigte sich dabei kooperativ, was in solch einer Situation wirklich wichtig ist.

Räumungs- und Entschärfungsmaßnahmen

Die Räumung betraf mehrere Straßen: Die Philipp-Reis-Straße zwischen Insterburger Straße und Lilienthalstraße sowie die gesamte Albert-Einstein-Straße – mit Ausnahme einiger Hausnummern. Ab 18 Uhr wurden dann die Verkehrsräume in der Umgebung abgeriegelt. Dazu gehörten Teile der Südwesttangente, die Hafenstraße und sogar der Luftraum über dem Main-Donau-Kanal. Die Deutsche Bahn ließ ihre Züge zwischen Fürther Hauptbahnhof und Fürth-Burgfarrnbach stehen – ein ganz schöner Stau für die Pendler!

Die Entschärfung selbst übernahm Sprengmeister Florian Süß erfolgreich. Man muss sich das vorstellen: Über 200 Einsatzkräfte waren an diesem Tag im Einsatz – von Feuerwehr über Polizei bis hin zu DLRG und Wasserwacht. Da kann man nur den Hut ziehen! Und die gute Nachricht? Die Räumung verlief ohne Zwischenfälle. Es gab keine großen Aufregungen, und die Anwohner konnten bald wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Einfach genial!

Bombenfunde in Deutschland

Es ist schon erstaunlich, wie viele dieser Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg immer noch im Boden verborgen sind. In Hessen beispielsweise werden jährlich rund 30 bis 50 Blindgänger entdeckt. Die Schätzungen gehen davon aus, dass 10 bis 20 Prozent der abgeworfenen Bomben Blindgänger sind. Da fragt man sich, wie viele solcher Zeitbomben wohl noch in den Städten schlummern, nur darauf warten, bei Bauarbeiten ans Licht zu kommen. Wenn eine Bombe entdeckt wird, müssen sofort die Bauarbeiten eingestellt werden. Die örtliche Polizei und der Kampfmittelräumdienst sind dann die ersten Ansprechpartner.

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Interessanterweise gibt es verschiedene Zündertypen. Aufschlagzünder, die bei Bodenkontakt explodieren, sind relativ gut entschärfbar, während chemische Langzeitzünder eine ganz andere Herausforderung darstellen. Diese können erst Stunden oder Tage nach dem Abwurf detonieren! Das macht die Arbeit der Experten nicht gerade einfacher.

Die Situation in Fürth zeigt einmal mehr, wie wichtig die Zusammenarbeit von verschiedenen Einsatzkräften ist. Die Anwohner, die zunächst in Aufregung und Unsicherheit lebten, konnten sich auf die Kompetenz der Helfer verlassen. Und so bleibt zu hoffen, dass solche Bombenfunde in Zukunft weniger häufig vorkommen und weniger Menschen in Aufregung versetzen.