Olchinger Volksfest: Feiern, Flirten und ein wenig Chaos
Heute ist der 11.06.2026 und wir blicken zurück auf das vergangene Volksfest in Olching, das, so viel können wir sagen, ein buntes Spektakel war! Die Polizei Olching zieht eine durchweg positive Bilanz. Ja, trotz einiger kleiner Vorkommnisse blieb die Stimmung hoch und die Menschen hatten sichtlich Spaß. Die Partybands sorgten für eine ausgelassene Atmosphäre, die den Besuchern in Erinnerung bleiben wird.
Ein Mitarbeiter des Festes hatte allerdings eine etwas andere Art, den Abend zu verbringen. Er war betrunken auf der B 471 unterwegs und fand nicht mehr nach Hause. Er schlief schließlich unter einem Schild einer Tankstelle in Geiselbullach ein. Ein Alkoholtest ergab über 2,5 Promille – das ist schon eine Hausnummer! Aber keine Sorge, die Polizei fand ihn rechtzeitig und brachte ihn zurück zum Volksfest. Ein bisschen wie im Märchen, nur dass der Prinz hier eher ein betrunkener Mitarbeiter war.
Die Polizei im Einsatz
Ein weiterer Vorfall ereignete sich, als ein Bewohner eines Olchinger Altenheims in den falschen Bus stieg – er wollte ebenfalls zum Volksfest. Auch hier griff die Polizei ein und brachte ihn sicher zurück. Man kann sagen, dass die Beamten an diesem Tag viel zu tun hatten. Neun Trunkenheitsfahrten wurden zur Anzeige gebracht, drei davon als Ordnungswidrigkeiten. Zwei Betrunkene konnten noch rechtzeitig davon abgehalten werden, sich ans Steuer zu setzen. Das ist schon mal ein gutes Zeichen für die Verkehrssicherheit!
Natürlich gab es auch weniger erfreuliche Vorkommnisse. Ein nüchterner Besucher stürzte mit seinem Fahrrad und zog sich eine Kopfplatzwunde zu, die im Krankenhaus versorgt werden musste. Und bei einer Verkehrskontrolle wurde ein E-Scooter mit einem abgelaufenen Versicherungskennzeichen festgestellt. Die Polizei musste auch bei zwei verbalen Streitigkeiten eingreifen und zwei Körperverletzungen mit leichten Verletzungen wurden angezeigt. Selbst eine sexuelle Belästigung konnte vor Ort geklärt werden. Das zeigt, dass trotz der allgemeinen guten Stimmung auch immer ein gewisses Maß an Verantwortung erforderlich ist.
Eigentumsdelikte und gute Stimmung
Im Bereich der Eigentumsdelikte gab es einen Handydiebstahl und zwei gestohlene Maßkrüge – eine traurige Facette des Festes. Aber alles in allem überwiegt die positive Bilanz: Viele Besucher, gute Musik und eine Atmosphäre, die zum Feiern einlud. Man fragt sich, ob diese Vorkommnisse wirklich die Ausnahme sind oder ob sie einfach zur Natur solcher Feste gehören.
Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass Alkoholkonsum im Verkehr ein ernstes Thema ist. Laut dem Statistischen Bundesamt wurden im Jahr 2024 in Deutschland 34.700 Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss registriert. Allein am Christi Himmelfahrt, einem Tag voller Feiern und Trinken, wurden 287 Alkoholunfälle verzeichnet, mehr als an jedem anderen Tag des Jahres. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Wochenenden und Feiertage haben generell die höchsten Unfallzahlen. Im Vergleich zum Vorjahr gab es einen Anstieg von 8 Prozent bei Unfällen mit Personenschäden.
Besonders alarmierend ist, dass 39 Prozent der Alkoholunfälle mit Personenschaden von Pkw-Fahrenden verursacht wurden. 43 Prozent betrafen Fahrradfahrende, und 8 Prozent der Beteiligten waren mit einem E-Scooter unterwegs. Der TÜV-Verband fordert daher eine umfassende Veränderung in der Aufklärungsarbeit über Alkohol und Mobilität. Die bisherigen Kampagnen konzentrieren sich hauptsächlich auf motorisierten Verkehr, dabei betrifft es uns alle – ob wir nun auf zwei oder vier Rädern unterwegs sind.
In diesem Sinne bleibt zu hoffen, dass die guten Erinnerungen an das Olchinger Volksfest überwiegen und die Verantwortlichen die notwendigen Schritte unternehmen, um sicherzustellen, dass solche Veranstaltungen auch weiterhin ein Ort des unbeschwerten Feierns bleiben können – ohne dass am nächsten Morgen die Polizei eingreifen muss.
