In Moorenweis, einem kleinen Ort in der Gemeinde Fürstenfeldbruck, wird ein bedeutendes Projekt ins Leben gerufen. An der Möwenstraße soll ein Betreutes Wohnen mit Tagespflege entstehen. Die Diakonie Oberbayern-West wird als möglicher Betreiber ins Spiel gebracht. Die Pläne sind ambitioniert, doch um das Vorhaben zu realisieren, muss die Gemeinde erst den Bebauungsplan anpassen.

Das Grundstück, auf dem das neue Wohnkonzept entstehen soll, wird von der Schongauer Unternehmensgruppe Domizilium erworben. Die Diakonie wird für die nächsten 25 Jahre als Generalmieter auftreten. Geplant sind kleinere Quartiere mit barrierefreien Wohneinheiten – eine Mischung aus Apartments und Zwei-Zimmer-Wohnungen, die Platz für 30 bis 60 Bewohner bieten. Das Konzept erinnert stark an das Seniorenzentrum Q4 in Mammendorf, das ebenfalls von der Diakonie betrieben wird und sich als erfolgreich erwiesen hat.

Ein Zuhause für alle

Das Betreute Wohnen richtet sich an Menschen mit Pflegegrad, in einem bestimmten Lebensalter oder mit Behinderung. Das Besondere daran? Bewohner haben die Möglichkeit, Hilfs- und Pflegeleistungen nach Bedarf zubuchen und an gemeinschaftlichen Angeboten teilnehmen. Ein öffentliches Café wäre eine nette Ergänzung, ist aber noch nicht sicher. Es hängt alles von den Bedürfnissen der Gemeinde ab – eine interessante Herausforderung, wie ich finde!

Die örtliche Nachbarschaftshilfe soll bei dem Projekt eng mit der Diakonie zusammenarbeiten, was die Integration in die Gemeinde unterstützen könnte. Bürgermeister Christoph Gasteiger hat die Notwendigkeit einer Senioreneinrichtung in Moorenweis bereits erkannt und sieht das Projekt als einen Schritt in die richtige Richtung. Doch nicht alle sind überzeugt: Michael Leib von der CSU äußert Bedenken wegen unkonkreter Aussagen der Diakonie-Vertreter und verweist auf früheren negative Erfahrungen.

Der Rahmen des Vorhabens

Konkrete Zahlen oder Details zum Baukörper wurden bisher nicht veröffentlicht. Geplant ist ein einzelner Bau auf einem großzügigen Grundstück von 2400 Quadratmetern. Interessanterweise wurde die Idee einer Tiefgarage verworfen – stattdessen setzt man auf oberirdisches Parken, was ein gewisses Maß an Flexibilität mit sich bringt. Der Preis, zu dem die Gemeinde das Grundstück abgibt, wird entscheidend für die Wirtschaftlichkeit des gesamten Projekts sein. Das sind alles Faktoren, die im Hinterkopf bleiben sollten, wenn man über die Realisierbarkeit nachdenkt.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Für die Zukunft von Betreutem Wohnen in der Region könnte dies ein richtungsweisendes Projekt sein. Wer weiß, vielleicht wird es sogar ein Modell für ähnliche Vorhaben in anderen Gemeinden. Sicher ist, dass die Schaffung eines solchen Wohnraums nicht nur den zukünftigen Bewohnern, sondern auch der gesamten Gemeinde zugutekommen könnte. Die Vorfreude auf dieses Projekt ist spürbar – es bleibt spannend, wie sich die Dinge entwickeln werden! Vielleicht wird Moorenweis so zu einem Ort, an dem man nicht nur lebt, sondern auch wirklich zuhause ist.